TVR meldet sich nach neun Niederlagen in Folge mit einem 34:28-Sieg zurück.

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Die Verbandsliga-Handballer des TV Ratingen (mit Ball: Chris Schweinsberg) ließen sich nicht aufhalten.

Die Verbandsliga-Handballer des TV Ratingen (mit Ball: Chris Schweinsberg) ließen sich nicht aufhalten.

Stefan Fries

Die Verbandsliga-Handballer des TV Ratingen (mit Ball: Chris Schweinsberg) ließen sich nicht aufhalten.

Ratingen. Endlich wieder einen Sieg eingefahren: Handball-Verbandsligist TV Ratingen (Gruppe zwei) konnte nach neun Niederlagen in Folge einen langersehnten Erfolg feiern. Gegen den TV Angermund, Tabellenfünfter in der Liga, zeigte der TVR eine exzellente Leistung und gewann verdient mit 34:28 (17:17).

Vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit überzeugten die Ratinger auf der ganzen Linie. Im Gegensatz zu den voran gegangenen Spielen zeigten die Schützlinge von Trainer Sven Esser nach der Pause starke Nerven.

Team von Trainer Sven Esser verbessert sich auf Rang neun

Mit dem klaren Heimerfolg konnte der TVR zudem einen relativ großen Sprung in der Tabelle machen, das Team um Trainer Sven Esser rangiert nun auf dem neunten Platz – punktgleich mit Wuppertal und Cronenberg, die über ihnen stehen.

Und passenderweise sind die kommenden Gegner durchaus schlagbar, im besten Fall könnten sich die Ratinger also in den kommenden Wochen von den Abstiegsplätzen in das gesicherte Mittelfeld kämpfen. Essers Parole („Wir brauchen einfach mal ein Erfolgserlebnis“) könnte ungeahnte – positive – Folgen haben.

Das Trainerdasein ist ein Knochenjob: Eine viel zitierte Phrase, nun kann das der Trainer des Handball-Verbandsligisten TuS Lintorf (Gruppe zwei), Lars Biermann, am eigenen Leib erfahren. Zwar gewann sein Team gegen die TG Cronenberg mit 29:28 (12:15).

Zufrieden war der Coach aber nicht: „Wir haben wie gegen Aufderhöhe vor einer Woche undiszipliniert und ohne jegliche Einstellung gespielt. Wir haben uns am Ende ein wenig zusammengerissen und gerade noch den Sieg geholt. Trotzdem war das eine ganz schlechte Leistung.“ Der Grund dafür liegt auf der Hand, der erhoffte Aufstieg ist mittlerweile passé.

„Die Jungs haben sicherlich Motivationsprobleme“, erkennt auch Biermann. Hinsichtlich des Mankos der Lintorfer kann man wohl auch nur von einer negativen Entwicklung sprechen, wenn man einen Blick auf die Tabellensituation wirft: Die TuS-Männer rangieren einsam und allein auf Platz drei, sie trennen einige Punkte von den Tabellennachbarn.

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