Melanie Fluess im Tor hielt hervorragend, und der Angriff spielte sich in einen Rausch. Den Mettmannerinnen gelangen sechs Treffer in Serie.

Melanie Fluess hielt gegen Aldekerk hervorragend.
Melanie Fluess hielt gegen Aldekerk hervorragend.

Melanie Fluess hielt gegen Aldekerk hervorragend.

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Melanie Fluess hielt gegen Aldekerk hervorragend.

Mettmann. Deutlich mit 32:16 (11:12) haben die Handballdamen von Mettmann-Sport ihr Auswärtsspiel beim TV Aldekerk gewonnen. Mit dem sechsten Sieg in Folge schiebt sich der Tabellendritte näher an das Spitzenduo aus Lobberich und Wülfrath heran. Dabei sah es in der ersten Hälfte keineswegs nach einem so klaren Erfolg aus. Mettmann lag zur Pause mit 11:12 zurück.

Was dann passierte, kommentierte Trainer Christoph Schon mit einem kurzen "famos". Melanie Fluess im Tor hielt hervorragend, und der Angriff spielte sich in einen Rausch. Den Mettmannerinnen gelangen sechs Treffer in Serie. Nach dem 17:12 (37.) war der Aldekerker Widerstand gebrochen. Ob aus schnellen Kontern oder im Positionsangriff - den Gästen gelang einfach alles.

Selbst der sonst so kritische Christoph Schon war zufrieden: "Nachdem ich in der Pause etwas lauter werden musste, haben wir all das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Es lief wie am Schnürchen. Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient."

ME-Sport: Beschoten, Fluess - Gassen(8/1), Fischer (6/4), Petridou (5), Fisch(4), Höfig (3), ten Kate (2), Dietzsch (2), Clodt (1), Swoboda (1)

Wülfrath. Nach zehn Spielen ohne Niederlage haben die Handballerinnen des TB Wülfrath beim SV Friedrichsfeld eine Niederlage kassiert. Mit 26:27 (13:10) unterlag die Mannschaft von Trainer Ulf Peters und musste die Oberliga-Tabellenführung damit wieder an den TV Lobberich abgeben. Dabei hatte der TBW zunächst alles im Griff:

Nach dem 3:3 (8.) gelang den Gästen trotz diverser Deckungslücken die 13:8-Führung (27.). Aber in der Folge machte sich bemerkbar, dass Spielmacherin Steffi Rath verletzungsbedingt nur zu sporadischen Einsätzen kam. Beim 13:11 (32.) war Friedrichsfeld wieder dran und ließ sich in der Folge auch nicht mehr abschütteln.

Bis zum 24:22 (50.) hielt Wülfrath zwar verbissen den knappen Vorsprung, dann aber schaffte Friedrichsfeld erstmals den Ausgleich (24:24, 54.). "Diesmal hat es in der Abwehr leider nicht gestimmt", sagte Ulf Peters enttäuscht. "26 Tore müssen eigentlich genügen, um zu punkten. Jetzt heißt es für uns: Kopf hoch."

TBW: Pettau, Macherey - Berger (11/5), Buiting (2), Döpper (6), Nitzschmann (2), Pohlmann (1), Rath(1), Struck (2), Trippel (1), Bauer, Weber, Blume

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