Langenfeld, Haan und Lintorf bilden nun die Spitze.

Haans Stefan Panthel biss die Zähne zusammen und spielte zumindest im Unitas-Angriff.
Haans Stefan Panthel biss die Zähne zusammen und spielte zumindest im Unitas-Angriff.

Haans Stefan Panthel biss die Zähne zusammen und spielte zumindest im Unitas-Angriff.

Stefan Fries

Haans Stefan Panthel biss die Zähne zusammen und spielte zumindest im Unitas-Angriff.

Langenfeld. Die Verbandsliga-Handballer der SG Langenfeld konnten bereits am Freitagabend vom HC Wermelskirchen einen ungefährdeten 31:20 (15:8)-Sieg mit nach Hause nehmen. Sie beherrschten den Gegner ähnlich klar wie beim Pokalsieg im September.

"Wir sind von Anfang gut ins Spiel gekommen und hatten nach einer Viertelstunde schon einen 9:3-Vorsprung herausgeholt", berichtete Heino Kirchhoff. Die klare Führung wurde bis auf 15:8 zum Seitenwechsel ausgebaut. Die Deckung zeigte sich deutlich verbessert.

Dem Trainer gab das Sieben-Tore-Polster Gelegenheit, nach der Pause jene Spieler einzusetzen, die bislang selten Gelegenheit hatten, sich zu bewähren. Diese Chance nutzten Fabrice Voigt, Kai Wille (4) und Christian Majeres (3), von seiner Knieverletzung gut erholt, zu insgesamt sieben Treffern.

"Allerdings kam durch die Umstellung ein wenig Sand ins Getriebe, ohne dass wir zu irgendeinem Zeitpunkt in Gefahr gerieten", so der Trainer. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich bis schließlich auf elf Tore an.

SG Langenfeld: Kottwitz, Hanke - Kniesche (2), Majeres (3), Preissegger (1), Justen (1), Düllberg (5), Herff (7/5), Nelte (6), Wille (4), Voigt, Wagener, Klimke, Körner

Lintorf gibt sich in Ohligs keine Blöße und gewinnt klar mit 28:21

"Der Sieg hätte noch klarer ausfallen können - aber das war schon in Ordnung", stellte TuS Lintorfs Trainer Lars Biermann nach dem 28:21 (10:10)-Sieg seiner Mannschaft beim TV Ohligs nüchtern fest. Dass die Solinger nach einer 10:5-Führung von Lintorf noch einmal ausgleichen konnten, rechnete Biermann den "etwas unglücklichen Entscheidungen" der Schiedsrichter an, die Lintorf zu oft in Unterzahl spielen ließen.

Doch ab der zweiten Halbzeit gab es kein Halten mehr. "Philipp Hattig hatte keinen besonderen Sahnetag. Dafür sind dann andere in die Bresche gesprungen und haben gezeigt, dass wir als Mannschaft funktionieren", freute sich der Trainer.

Ein besonderes Lob hatte er für seinen gerade erst 18 Jahre alten Rechtsaußen Nils Büttgen, der sich durch ein starkes Spiel und fünf Tore auszeichnete. Wenn Lintorf jetzt auch in der Spitzengruppe steht, bremst Biermann die Euphorie: "Am kommenden Wochenende geht es gegen Langenfeld, dann werden wir sehen, was das wert ist."

TuS Lintorf: Voigtländer (1), Töpfer - Ph. Hattig (4), Baufeld (5), M. Zündorf (2), Held (1), Sossalla (4), Schmitz (2), Ziebold (4), Büttgen (5)

Unitas Haan quält sich zum Sieg gegen die Bergischen Panther II

Mit einigen Problemen, eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen, ging die Unitas Haan gegen die Zweitvertretung der Bergischen Panther an den Start und quälte sich zu einem 31:26 (14:11)-Sieg. Zu allem Überfluss hatte sich am Mittwoch auch noch David Horscht beim Jugendtraining einen Finger gebrochen und fällt nun bis nach den Herbstferien aus. Stefan Panthel stellte sich in den Dienst der Mannschaft und ging angeschlagen ins Geschehen.

Christian Paul legte nach dem Spiel bei der Zweiten eine zusätzliche Schicht ein. "Die erste Hälfte lief zäh, aber ab der Pause waren wir dann niemals mehr in Gefahr", fasste Unitas-Trainer Jürgen Tiedermann zusammen. Für ihn gilt es nun nur, auch das Spiel in Erkrath am kommenden Wochenende erfolgreich zu überstehen und dann in die Herbstpause zu gehen.

Unitas Haan: Goeken, Piecuch - M. Panthel (4), St. Panthel (3), Ph. Schmalbuch (5), Kreisköther (4), Blau (4), Goldau (6), Hahn, Tienken (4), Paul (1)

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer