Wülfrather gegen Ligafavorit Remscheid beim 21:28 aber ohne Siegchance.

Der neue TBW-Trainer Jan Kassens war mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden.  
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Der neue TBW-Trainer Jan Kassens war mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden. (Archiv

Der neue TBW-Trainer Jan Kassens war mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden. (Archiv

Horstmüller

Der neue TBW-Trainer Jan Kassens war mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden. (Archiv

Wülfrath. Es war der erwartet schwere Auftaktgegner, und ebenso erwartet hatten die Handballer des TB Wülfrath keine echte Chance, die HG Remscheid über 60 Minuten zu gefährden. Doch die 21:28 (8:15)-Niederlage gegen den Ligafavoriten war dennoch aller Ehren wert.

Die Hausherren zeigten etliche gute Ansätze und hätten mit etwas mehr Glück und Cleverness sowie konsequenterer Chancenverwertung sogar ein noch besseres Ergebnis herausholen können.

Der Auftakt ließ aber schlimme Befürchtungen aufkommen. Denn die bärenstarken Remscheider Rückraumschützen Zeller, Schröder und Munkel trafen mit jedem Wurf. Und weil beim TBW das Gegenteil der Fall war, hieß es nach vier Minuten bereits 0:4. Doch die Wülfrather fingen sich. Vor allem die Treffer über die linke Seite - allen voran Außen Florian Schlierkamp - brachten den TBW wieder heran.

Als der Anschluss zum 6:8 von den Remscheidern allerdings postwendend mit einer Fünf-Tore-Serie zum 6:13 beantwortet wurde, war klar: Hier war heute nicht viel zu holen, zumal die Gäste einen ehemaligen Zweitligakeeper zwischen den Pfosten hatten. In den Testspielen hatten die Wülfrather nach solchen Nackenschlägen teilweise frühzeitig die Flinte ins Korn geworfen. Doch diesmal bissen sie sich in die Partie hinein - und das, obwohl sie einen weiteren Rückschlag hinnehmen mussten.

Denn Thomas Grugel - Mann für die einfachen Tore von Halbrechts - zog sich eine Achillessehnenreizung zu und war frühzeitig zum Zuschauen verdammt. Ebenso wie der weiter verletzte Michael Steffens, der auf der Kreisläuferposition von Thomas Dumschat aber gut vertreten wurde. In kämpferischer Hinsicht konnte der TBW bis zum Ende überzeugen. "Wir haben verloren, sind aber nicht untergegangen", so Trainer Jan Kassens.

TB Wülfrath: Geske, Schumacher; Gerard (1), Lepper (3), Ehlhardt, Obermeier, Grugel, Dumschat (3), F. Schlierkamp (8/1), B. Schlierkamp (5/2), Dermund, Hinkelmann (1), N. Blau, Horn, Oberdick

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