Auch wenn es um nichts mehr geht, fordert das Wülfrather Trainergespann gegen die HSG Düsseldorf von seiner Mannschaft volle Konzentration.

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TBW-Co-Trainer Stefan Graedtke will von seinen Spielern in den letzten drei Spielen der Saison vollen Einsatz sehen.

TBW-Co-Trainer Stefan Graedtke will von seinen Spielern in den letzten drei Spielen der Saison vollen Einsatz sehen.

Simone Bahrmann

TBW-Co-Trainer Stefan Graedtke will von seinen Spielern in den letzten drei Spielen der Saison vollen Einsatz sehen.

Wülfrath. Der Klassenerhalt ist geschafft. So gesehen sind die restlichen Saisonspiele für den Handball-Oberligisten TB Wülfrath reines Schaulaufen. Im Heimspiel gegen die Bundesligareserve der HSG Düsseldorf wollen sich Wülfraths Spieler dennoch konzentriert und motiviert präsentieren (19.30 Uhr, Fliethe).

"Es wird unsere Aufgabe sein, die Anspannung hoch zu halten. Wir brauchen auch in den bedeutungslos gewordenen Spielen unsere volle Konzentration, um zu gewinnen", mahnte Spielertrainer Bodo Leckelt schon direkt nach der Niederlage beim den LTV Wuppertal am vorigen Wochenende. "Wir möchten unseren Fans zwei Punkte schenken. Zwar wird im Training jetzt mehr geflachst, dennoch sind alle bei der Sache", beschreibt Co-Trainer Stefan Graedtke die Situation.

Erstmals können die Trainer personell aus dem Vollen schöpfen

Entwarnung gibt es bei der Personalsituation. Seit langer Zeit hat Wülfraths Trainerduo endlich mal wieder alle Mann an Bord. Nach der knappen 30:31-Hinspielniederlage gegen Düsseldorf will der Turnerbund Wiedergutmachung. Besonders Moritz Blau wird im Blickpunkt des Interesses stehen.

Neun Tore warf der Halblinke in Düsseldorf und lieferte dabei seine beste Saisonleistung. "Moritz kann gegen die HSG weiter Selbstvertrauen tanken. Nach seinem persönlichen Saisonverlauf sind Spielpraxis und Erfolgserlebnisse enorm wichtig für seine weitere Entwicklung", erklärt Graedtke.

Torhüter Martin Becker zeigt sich auch für andere Vereine offen

Entgegen der Annahmen, dass die Personalplanungen für die nächste Oberligasaison schon so gut wie abgeschlossen und der Kader klar sei, steht nun doch noch eine wichtige Personalie auf der Kippe: Torhüter Martin Becker, der in der Rückrunde zu den Besten auf dieser Position der Liga aufgestiegen ist, hat immer noch keinen Vertrag zur Unterschrift vorliegen und wartet seit mehreren Wochen auf eine Antwort des Vorstands. "Bislang wurde mit mir nicht verlängert", erklärt Becker kurz.

Der TB Wülfrath gehörte genauso wie die HSG Düsseldorf II lange Zeit zu den heißen Abstiegskandidaten. Mittlerweile haben sich beide Mannschaften ins Mittelfeld hochgearbeitet. Die HSG Düsseldorf steht mit 23:23 Punkten auf Platz 7, der TBW mit 22:24 Punkten zwei Plätze darunter.

Das Hinspiel konnte die HSG Düsseldorf in eigener Halle mit 31:30 für sich entscheiden.

Er sei nun "offen für alle Seiten". Aufgrund seiner gezeigten Leistungen ist der Schlussmann mittlerweile auch in den Fokus anderer Vereine geraten. So kann es sein, dass Becker demnächst bei der Konkurrenz des TB Wülfrath die Bälle pariert.

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