Im siebten Drittliga-Spiel gelingt dem Aufsteiger der erhoffte Befreiungsschlag.

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Lena Reich erzielte für den TBW beim 28:24-Erfolg zwei Tore.

Lena Reich erzielte für den TBW beim 28:24-Erfolg zwei Tore.

Stefan Fries

Lena Reich erzielte für den TBW beim 28:24-Erfolg zwei Tore.

Wülfrath. Im siebten Saisonspiel ist den Handballerinnen des TBWülfrath das ersehnte Erfolgserlebnis gelungen. Der Drittliga-Aufsteiger gewann mit 28:24 (14:13) gegen den TV Walsum-Aldenrade und schaffte so den ersten Saisonsieg. "Das tat gut", atmete Trainer Ulf Peters erleichtert durch, denn die oftmals doch klaren Niederlagen gegen allerdings hoch eingeschätzte Gegner hatten Spuren bei seinem Team hinterlassen. "Die Mädels begannen bereits an sich zu zweifeln, da ist so ein Erfolg natürlich immens wichtig für die Psyche", so der Coach weiter, der seinem Team eine über 60 Minuten konzentrierte Leistung bescheinigte.

Dabei zeigten die Gastgeberinnen zwar bereits in der Anfangsphase eine gute Offensivleistung, hatten allerdings in der Abwehr noch einige Probleme mit der gefährlichen Kreisläuferin der Gäste, die im Zusammenspiel mit der starken Carmen Feldmann immer wieder für Unruhe und nach 21Minuten auch für einen 7:9-Rückstand sorgte.

Auszeiten sorgen auf beiden Seiten für den gewünschten Erfolg

Doch der TBW zeigte, dass er aus den vergangenen Partien einiges gelernt hat und hielt energisch dagegen. Jetzt hatten die Blau-Weißen bei einigen Würfen der erst spät eingewechselten Leo Berger auch das nötige Glück und konnten bis zur Pause einen knappen Vorsprung erkämpfen, der nach dem 15:15 (36.) bereits vermeintlich entscheidend ausgebaut werden konnte.

In dieser Phase agierte auch die Deckung immer energischer, aber ein Time-Out von Walsums Trainer Jörg Freund beim Stand von 21:16 (45.) schien zunächst Wirkung zu zeigen. Mit drei Treffern in Folge verkürzten die Gäste nach dem 23:17 (49.) bis auf 23:21 (53.) und waren auf dem besten Weg, die Kalkstädterinnen doch noch zu gefährden, ehe auch der Turnerbund die "Grüne Karte" zog. Und auch diesem gelangen im Anschluss an diese Unterbrechung drei Tore in Folge, so dass spätestens nach dem 26:21 (58.) der erste Sieg in der dritthöchsten Liga perfekt war.

Sklorz - L. Berger (7/4), Blume (5), Koch (5), Doepper (3), Rath (2), Reich (2), Struck (2), Trippel (2), Bauer, Buiting, J. Berger

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