Im Derby treffen Tabellenführer Langenfeld und Erkrath aufeinander.

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Angeschlagen ist Langenfelds David Rosiak (l.). (Archiv

Angeschlagen ist Langenfelds David Rosiak (l.). (Archiv

Stefan Fries

Angeschlagen ist Langenfelds David Rosiak (l.). (Archiv

Langenfeld/Erkrath. Sich so allmählich auf die Festtage vorzubereiten, davon kann bei den Handballern der SG Langenfeld keine Rede sein. Im Gegenteil: Bis Weihnachten müssen sie noch viermal antreten, vom Samstagsspiel gegen den TuS Erkrath (18.30 Uhr, KAG-Halle) über die wegen des Ausfalls bei den Bergischen Panthern erneut angesetzte Partie am kommenden Dienstag, danach beim TV Ohligs am 18. Dezember bis zum Mittwoch, 22. Dezember, dem Kreispokal-Endspiel gegen Rade/Herbeck. "Das ist zwar ein bisschen viel vor Weihnachten, aber bringen wir’s hinter uns", meint Trainer Heino Kirchhoff. Alle vier Aufgaben sind lösbar.

TuS hat erst drei Punkte auf dem Konto

Das trifft nicht zuletzt auf die Partie gegen Erkrath zu, mit drei Punkten Tabellenletzter. Dennoch hat der SGL-Coach eine gute Meinung vom Gegner, seit Roland Frank das Training übernommen hat. "Natürlich sehen wir uns als Favorit, aber wir werden kämpfen müssen. Der TuS ist viel besser als im vergangenen Jahr", sagt der SGL-Trainer.

Er hat Probleme mit einigen angeschlagenen Spielern. Fabian Düllberg steht nach seiner Verletzung vor zwei Wochen noch immer nicht zur Verfügung, auch David Rosiak ist nicht völlig fit. Mit seinem starken Aufgebot können jedoch Ausfälle, auch wenn es sich um Leistungsträger handelt, wettgemacht werden.

"Wir haben nichts zu verlieren und wollen uns anständig aus der Affäre ziehen", sieht Roland Frank die Chancenverteilung vor dem Derby beim verlustpunktfreien Spitzenreiter realistisch: "Die Langenfelder haben eine oberligareife Truppe zusammen und bereits mehr als einmal ihre Extraklasse gezeigt. Aber wir können locker bleiben, und auch dieses Duell muss erst einmal gespielt werden. So eine klare Sache wie im vergangenen Jahr soll es diesmal auf keinen Fall werden." Nachteilig könnte sich für den TuS allerdings die Tatsache auswirken, dass aufgrund der schneebedingten Hallensperrung unter der Woche kein Training stattfinden konnte. LM/JÖ

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