Nach 10:10 zur Pause gewinnen die Langenfelder 25:18 gegen die Panther II. Eine meisterliche Vorstellung war es aber keinesfalls, die die Langenfelder boten. Dieses Urteil trifft besonders auf die erste Halbzeit zu, als in der Deckung nichts zusammenpasste und der Gegner Paroli bot.

Manuel Daun (l., hier im Spiel gegen Süchteln) konnte wie nahezu die gesamte Langenfelder Mannschaft gegen die Bergischen Panther II nicht voll überzeugen.
Manuel Daun (l., hier im Spiel gegen Süchteln) konnte wie nahezu die gesamte Langenfelder Mannschaft gegen die Bergischen Panther II nicht voll überzeugen.

Manuel Daun (l., hier im Spiel gegen Süchteln) konnte wie nahezu die gesamte Langenfelder Mannschaft gegen die Bergischen Panther II nicht voll überzeugen.

Archiv Stefan Fries

Manuel Daun (l., hier im Spiel gegen Süchteln) konnte wie nahezu die gesamte Langenfelder Mannschaft gegen die Bergischen Panther II nicht voll überzeugen.

Langenfeld. Nach dem 25:18 (10:10)-Sieg bei der HSG Bergische Panther II haben die Verbandsliga-Handballer der SG Langenfeld zwar die Tabellenspitze zurückerobert, weil sie gegenüber Mettmann-Sport das bessere Torverhältnis haben. In der Endabrechnung würde die Mannschaft von Trainer Heino Kirchhoff aber bislang dennoch den Kürzeren ziehen, weil sie die direkten Duelle gegen Mettmann und die ebenfalls punktgleiche Unitas Haan verloren haben.

"Wir haben uns sehr schwer getan."

HeinoKirchhoff, SGL-Trainer

Eine meisterliche Vorstellung war es aber keinesfalls, die die Langenfelder boten. Dieses Urteil trifft besonders auf die erste Halbzeit zu, als in der Deckung nichts zusammenpasste und der Gegner Paroli bot. "Wir haben uns sehr schwer getan. Unsere vielen Fehler nutzten die Burscheider aus", stellte Heino Kirchhoff fest.

Er hatte die Schwächen erkannt und stellte in der Halbzeit die Deckung um. Von deren zunehmender Sicherheit mit einem herausragenden Kapitän Dennis Werkmeister im Zentrum und dem ausgezeichneten Tobias Kottwitz im Tor ließ die SGL nur noch acht Gegentreffer zu.

Im Angriff setzte Kirchhoff nach der Pause auf Matthias Herff, Alex Klimke und Manuel Daun, auch wenn dieser ebenso wie Fabrice Voigt nicht voll überzeugen konnte.

Musste die SGL nach der Pause zunächst einen knappen Rückstand wettmachen (11:12), so sorgte sie mit sieben Treffern in Serie bis Mitte der zweiten Halbzeit ohne Gegentor für die Entscheidung.

Kottwitz, Hanke - Majeres (1), Rosiak (2), Werkmeister (6), Preissegger (1), Wagener (1), Klimke (4), Herff (6/1), Voigt, Daun (3), Nelte (1)

"Wir haben in der Höhe zwar standesgemäß gewonnen, jedoch vor der Pause zu viele Zweikämpfe verloren", zog Kirchhoff eine Bilanz, in der die kritischen Töne nicht zu überhören waren.

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