Mit 30:20 feiert das Team von Trainer Leszek Hoft bei Tusem II einen deutlichen Erfolg.

Als Vorbereiter und Vollstrecker glänzte André Eich gegen Essen. Archiv
Als Vorbereiter und Vollstrecker glänzte André Eich gegen Essen. Archiv

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Dirk Thomé

Als Vorbereiter und Vollstrecker glänzte André Eich gegen Essen. Archiv

Langenfeld. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase kehrten die Oberliga-Handballer der SG Langenfeld mit einem auch in der Höhe verdienten 30:20 (15:12)-Sieg von Tusem Essen II zurück.

Erst nach 3:4 (10.) konnte sich die SGL auf die Gastgeber einstellen und über 6:6 (14.) mit 9:7 (20.) in Front gehen, bevor es mit einem 15:12 in die Pause ging.

Gäste legen nach der Pause mehr Wert auf die Deckung

„In der Kabine haben wir besprochen, dass wir auf die Deckung mehr Wert legen wollen“, ließ ein zufriedener SGL-Trainer Leszek Hoft Einblicke in die Kabinengespräche gewähren.

Was seine Auswahl danach zeigte, war für den 63-Jährigen der Grundstein zum Sieg. Die 5:1-Defensive mit Matthias Herff oder Vinzenz Preissegger agierte so stark, dass die Gastgeber immer mehr ins Leere liefen.

Und wenn die Essener durchkamen, blieben sie am Keeper Tobias Geske hängen, der sich mit 19 Paraden und zwei gehaltenen Siebenmetern als sicherer Rückhalt präsentierte. Wie beim Einsatz einiger Akteure am Vorabend beim Sieg der Landesliga-Reserve in Aufderhöhe sorgte die Bank der Langenfelder für gute Stimmung in der Halle.

Geske, Hanke - Herff (2), Klimke (n.e.), Eich (5/2), Schickhaus (4), Nelte (2), Preissegger (5), Stolley (n.e.), Wolter (n.e.), Bölken (n.e.), Thöne, Kniesche (3), Rosiak (9/1)

André Eich führte auf der Mitte klasse Regie und schaffte neben seinen fünf Treffern auch Freiräume für seine Nebenleute. Mit anhaltender Spieldauer konnten sich David Rosiak, Andreas Nelte und Co. über 19:16 (41.) und 23:18 (50.) stetig absetzen. Nur die Sirene zum Abpfiff stoppte die Gäste beim 30:20-Endstand.

„An einem Sonntagnachmittag so eine Leistung abzurufen, ist nicht selbstverständlich“, lobte der sonst kritische Hoft seine Mannschaft und untermauerte seine Zufriedenheit mit einer besonderen Belohnung. „Die Jungs dürfen sich jetzt ausruhen.“ Sie hatten für Montag trainingsfrei bekommen. „Demnach fangen wir erst am Dienstag an, uns auf das Spiel in Mönchengladbach vorzubereiten“, zeigte der Coach ungekannte Großzügigkeiten.

Nach dem freien Spieltag am Wochenende muss der Tabellenzweite erst am Dienstagabend bei Borussia Mönchengladbach antreten. Ob Hoft die Gelegenheit nutzt und die Gladbacher vorher am Wochenende gegen Lank beobachten wird, ließ der Übungsleiter noch offen. Zumindest wird er alles tun, um die Borussia so lange wie möglich zu ärgern.

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