In Mettmann geht es um einen wichtigen Schritt Richtung Aufstieg. Haan muss gewinnen, um seine Chance zu wahren.

Kein Durchkommen gab es im Hinspiel für Unitas Haan – Mettmann gewann 31:25.
Kein Durchkommen gab es im Hinspiel für Unitas Haan – Mettmann gewann 31:25.

Kein Durchkommen gab es im Hinspiel für Unitas Haan – Mettmann gewann 31:25.

Stefan Fries

Kein Durchkommen gab es im Hinspiel für Unitas Haan – Mettmann gewann 31:25.

Mettmann. Wenn die Schiedsrichter am Samstag um 18 Uhr in der Mettmanner Halle Herrenhauser Straße das Verbandsliga-Handballspiel Mettmann-Sport gegen Unitas Haan anpfeifen, dann wird es nicht nur ein Handballspiel, sondern ein echtes Happening geben. Punktgleich stehen die beiden Mannschaften mit der SG Langenfeld an der Tabellenspitze. "Das wird schon eine tolle Sache", sagt Mettmanns Trainer Markus Neusser. "Ich freue mich wirklich auf dieses Spiel."

"Ein viel interessanteres Spiel hat es nocht nicht gegeben."

Markus Neusser, Trainer ME-Sport

Und da sich sehr viele Handballfreunde auf dieses Spiel freuen, wird es garantiert eine rappelvolle Halle geben. Denn es gibt wohl keine weiteren Mannschaften in der Verbandsliga, die so viel verbindet wie Haan und Mettmann. Dass Markus Neusser selbst vor drei Jahren als Spieler noch dem Unitas-Trainer und seiner Mannschaft beim Aufstieg in die Verbandsliga half, ist genauso nur eine Notiz wie die Tatsache, dass Tiedermann jahrelang in Mettmann spielte und trainierte. Man kennt und schätzt sich. "Ein viel interessanteres Spiel hat es noch nicht gegeben", sagt Neusser.

Unitas-Trainer Tiedermann rechnet mit einer engen Partie, "die ganz klar im Kopf entschieden wird". Klar sei aber, dass die Unitas nur, wenn sie die Kreise von den beiden Mettmanner Rückraum-Regisseuren Patrick Vogt und Jens Fischer einschränken kann, zum Erfolg kommen könne. "Mettmann verfügt trotz einiger Ausfälle über eine starke Mannschaft, hinter der wir uns aber nicht zu verstecken brauchen." Im Haaner Team fällt Denis Hahn verletzt aus.

Sowohl Mettmann als auch Haan pflegen einen schnellen Handball. Und da sieht Markus Neusser den Ansatz, das Spiel entscheiden zu können. "Wir müssen verhindern, dass die Unitas zu einfachen Toren kommt. Wie spielen auch gerne schnell, können aber auch anders." Sein Konzept: Haan ins geordnete Aufbauspiel zwingen. "Mir ist es auch egal, wenn wir das Spiel nur 19:18 gewinnen. Allerdings kann ich mir das nicht vorstellen."

Auch Haans Trainer rechnet mit einem "packenden Lokalderby". Die Chancen sieht er bei 50 zu 50, schränkt allerdings ein: "Wir sind uns bewusst, dass wir mehr investieren müssen als am vergangenen Samstag gegen Kettwig, um aus Mettmann Punkte mit nach Haan nehmen zu können."

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