Die 25:29-Niederlage gegen den TV Aldekerk trägt der TV Ratingen mit Fassung.

Auf der Linksaußenposition zeigte Simon Krämer mit seinen drei Toren eine durchaus ansprechende Leistung.
Auf der Linksaußenposition zeigte Simon Krämer mit seinen drei Toren eine durchaus ansprechende Leistung.

Auf der Linksaußenposition zeigte Simon Krämer mit seinen drei Toren eine durchaus ansprechende Leistung.

Pierre-Claude Hohn

Auf der Linksaußenposition zeigte Simon Krämer mit seinen drei Toren eine durchaus ansprechende Leistung.

Ratingen. Wie schon im Hinspiel hatte der abstiegsgefährdete Handball-Oberligist TV Ratingen beim heißen Aufstiegskandidaten TV Aldekerk keine Chance und verlor mit 25:29 (11:17). Lediglich in der Anfangsphase konnten die Ratinger Paroli bieten. Da gelangen Benjamin Wurth (zwei), Felix Bertram und Matthias Gloyna sogar vier Tore zur 4:2-Führung. Dann aber machten die Hausherren ernst, zogen auf 9:5 davon und bauten diese Führung problemlos aus. In der Schlussphase konnte sich Aldekerks Trainer Burkhard Heesen sogar den Luxus erlauben, drei talentierte A-Jugendliche zu bringen. "Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg in die Regionalliga. Dass wir dazu in der Lage sind, haben wir auch heute bewiesen", sagte er.

An das Niveau der Aldekerker kamen die Ratinger nicht heran

In der Tat, die Gastgeber waren dem TV Ratingen in allen Belangen überlegen. Das fing bereits mit den glänzend aufgelegten Torhütern Florian Lindemann und Sebastian von Hall an. Zwar verfügt das Aldekerker Team über keinen Starspieler, überzeugte aber durch eine unglaubliche mannschaftliche Geschlossenheit. Ratingens Trainer Manfred Brunke: "An das Niveau der Aldekerker Mannschaft können wir einfach nicht herankommen. Deshalb tut die Niederlage auch nicht weh. Wir müssen unsere Punkte für den Klassenerhalt gegen andere Mannschaften holen."

Trotz der happigen Niederlage hat der TVR nicht enttäuscht. Die Mannschaft war einfach überfordert. Dennoch gab es einige Lichtblicke. So überzeugte einmal mehr Rückraumspieler Matthias Gloyna, der zehn Tore warf und 60 Minuten durchspielte. Stark agierte auch Benjamin Wurth auf der Rechtsaußenposition. Die Nachwuchsspieler Moritz Metelmann und Justus Abs mussten trotz ihres Talents erkennen, dass sie noch viel lernen müssen, um gestandene Oberliga-Spieler zu sein. Während Max Beckmann auf der ungeliebten Linksaußenposition ein Totalausfall war, zeigte Simon Krämer auf dieser Position mit seinen drei Toren eine ansprechende Leistung. In der Abwehr war aber auch er überfordert.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer