Dienstagabend könnte ME-Sport gegen den LTV mit einem Sieg etwas Abstand zu den Abstiegsplätzen erhalten. Dafür muss Mettmann die Fehlerquote senken.

Mettmann. Die Oberliga-Handballer von Mettmann-Sport stecken mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Das wegen der Pokalbegegnung gegen Hamborn auf Dienstag verschobene Saisonspiel gegen den LTV Wuppertal gehört zu den besonders wichtigen Spielen (20.15 Uhr, Herrenhaus). Denn auch die Wuppertaler sind mit einer Serie katastrophaler Spiele ins untere Tabellendrittel gerutscht.

Bei einem Sieg könnte sich Mettmann von den beiden Abstiegsplätzen, die punktgleich mit Mettmann der TV Ratingen und Kapellen inne haben, absetzen.

LTV-Sieg gegen Dülken schockt Neusser nicht

"Wir können diese Wuppertaler Mannschaft auf jeden Fall schlagen", zeigt Mettmanns Trainer Markus Neusser Optimismus. Den kann auch der etwas überraschende Sieg des LTV gegen Dülken in der vorigen Woche nicht trüben. Denn er hat sich dieses Spiel angesehen: "Bei Dülken muss einfach jemand fehlen. Mit dieser Mannschaft können die unmöglich 15 Punkte geholt haben."

Aber im Grunde genommen kann der Gegner den Mettmannern auch ganz egal sein. Denn auch unter Trainer Markus Neusser gilt für ME-Sport: Diese Mannschaft schafft sich fast immer selbst ihre Probleme. Auch im Pokalspiel gegen Hamborn, das knapp mit 36:38 verloren ging, verbaselte sie wieder komfortable Vorsprünge.

Nichts desto weniger trotz ist Neusser überzeugt von seiner Mannschaft und sieht auch durchaus eine positive Entwicklung. "Das Spiel gegen Hamborn war in Ordnung, wenn wir auch noch zu viele Fehler machen. Vor allem sehe ich, dass wir in der Abwehr vorankommen. Und ich denke, dass wir im Angriff mehr Waffen haben als der LTV."

Markus Neusser kann wahrscheinlich auf den kompletten Kader zählen

Dafür wäre es aber schon notwendig, dass es keine Ausfälle im Mettmanner Kader gibt. Peter Weiß und Willi Goldau sind im Spiel gegen Hamborn mit Gegnern zusammengeprallt und waren leicht angeschlagen. "Ich gehe aber davon aus, dass beide spielen werden", sagt Neusser.

Maik Schneider ist immer noch durch seine Schleimbeutelverletzung gehandicapt, wird aber weiter auf die Zähne beißen. "Ich kann im Saisonspiel gar nicht auf einen Linkshänder im Rückraum verzichten", stellt Neusser achselzuckend fest.

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