Die TBW-Damen leisteten beim Tabellenführer Wedau zu wenig Gegenwehr.

Wülfrath. Nachdem die Handballerinnen des TB Wülfrath in ihren letzten beiden Partien gegen Spitzenteams über weite Strecken das stärkere Team waren und erst in der Schlussphase einbrachen, zeigte sich in der Partie beim Spitzenreiter EtuS Wedau schon nach wenigen Minuten, wer den Platz als Sieger verlassen würde.

Am Ende kamen die ersatzgeschwächten Gäste, bei denen Leonie Berger durch eine Grippe geschwächt war und Franzi Döpper nur zu Kurzeinsätzen kam, mit 11:25 (4:13) unter die Räder und besaßen zu keiner Zeit auch nur den Hauch einer Chance.

Zu durchsichtig und drucklos spielten die Wülfratherinnen ihr Angriffspensum herunter und machten es den aggressiven Gastgeberinnen leicht, schnell mit 6:1 (12.) in Führung zu gehen und früh die Weichen auf Sieg zu stellen.

"Bei uns hat nichts zusammengepasst, diesmal waren wir gegen die aggressive Deckung der Duisburgerinnen schlichtweg überfordert", stellte Trainer Jurek Tomasik fest. Tatsächlich gelangen den TBW-Damen in den 60Minuten nur magere vier Feldtore. Damit kann man in der Oberliga kein Spiel gewinnen.

Entsprechend war das Spiel bereits zur Pause entschieden. Auch im zweiten Spielabschnitt behielt der Tabellenführer die Spielkontrolle, auch wenn die Wülfratherinnen sich zumindest im Rückzugsverhalten engagierter zeigten. JÖ

Vor dem Spiel der Oberliga-Handballerinnen des TB Wülfrath beim Spitzenreiter Wedau gaben die Verantwortlichen des TBW die Trennung zum Saisonende vom erfolgreichen Jurek Tomasik bekannt. "Nach drei erfolgreichen Jahren ist die Zeit für einen Wechsel einfach reif. Es zeigen sich doch einige Abnutzungserscheinungen", erklärte Damen-Managerin Susanne Kinder die Entscheidung, die laut Abteilungsleiter Jörg Märtens schon länger im Einvernehmen mit Tomasik gefallen sei.

TBW: Macherey, Pettau - Berger (6/5), Rath (3), Nitzschmann (1), Trippel (1), Krohm, Weber, Pohlmann, Burmeister, Döpper, Schwartekopp, Struck, Essen

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