Einen 11:15-Pausenrückstand machten Wülfraths Handball-Damen in Bruckhausen wett und gewannen mit 28:25.

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Offensichtlich die richtigen Worte fand TBW-Trainer Jurek Tomasik bei seinen Wülfrather Damen auch im Spiel gegen Bruckhausen. Nach der Pause gelang es ihnen, das Spiel zu drehen und zu gewinnen.

Offensichtlich die richtigen Worte fand TBW-Trainer Jurek Tomasik bei seinen Wülfrather Damen auch im Spiel gegen Bruckhausen. Nach der Pause gelang es ihnen, das Spiel zu drehen und zu gewinnen.

Archiv Simone Bahrmann

Offensichtlich die richtigen Worte fand TBW-Trainer Jurek Tomasik bei seinen Wülfrather Damen auch im Spiel gegen Bruckhausen. Nach der Pause gelang es ihnen, das Spiel zu drehen und zu gewinnen.

Wülfrath/Erkrath. Aufgrund einer starken zweiten Spielhälfte siegten die Handballerinnen des TB Wülfrath beim TV Bruckhausen mit 28:25 (11:15) und konnten damit ihren sechsten Platz in der Oberliga festigen.

Die Partie bei den zuletzt überaus erfolglosen Bruckhausenerinnen begann für den TBW allerdings alles andere als verheißungsvoll, auch wenn es bis zum 5:2 (8.) zunächst nach einer klaren Angelegenheit aussah. Doch dann verloren die Gäste zusehends die Kontrolle über die Partie.

Nach dem Ausgleich zum 5:5 (12.) übernahmen die Bruckhausenerinnen ziemlich eindeutig das Kommando. So mussten die Wülfratherinnen beim Halbzeitrückstand von 11:15 bereits eine Wiederholung der Hinspielniederlage befürchten.

Doch mit Beginn der zweiten Spielhälfte agierten die Wülfratherinnen plötzlich wieder wesentlich bissiger und engagierter. Vier Siebenmetertreffer in Folge, verwandelt durch die sichere Leonie Berger, sorgten für den Ausgleich zum 15:15 (35.). Von da an hatten die Schützlinge von Jurek Tomasik Spiel und Gegner eindeutig im Griff. Beim 22:19 (47.) war es dann erstmals eine drei-Tore Führung, die in der Schlussphase problemlos verteidigt wurde.

In der Schlussminute hatten die Kalkstädterinnen allerdings noch eine Schrecksekunde zu überstehen, denn Anja Krohm prallte unglücklich mit ihrer Gegenspielerin zusammen und bekam aufgrund eines heftigen Schlages an den Hals keine Luft mehr. Sie wurde unverzüglich zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert, das sie aber mittlerweile wieder verlassen durfte. JÖ

TB Wülfrath: Macherey - Buiting (7), Berger (6/5), Schwartekopp (5), Rath (3), Döpper (2), Krohm 2), Trippel (2), Nitzschmann (1), Essen, Pohlmann, Struck

Eine 17:33 (10:14)-Klatsche handelten sich die Handballerinnen des TuS Erkrath in ihrer Auswärtspartie beim Tabellensiebten TV Aldekerk ein und bleiben damit weiter in den Abstiegskampf der Oberliga verstrickt. Dabei sah es nach der Pause zunächst keineswegs nach einer so deutlichen Schlappe aus, denn die Gäste kamen hochkonzentriert aus der Kabine und verkürzten den Pausenrückstand bis auf 13:14 (37.).

Was allerdings nach dem 14:15 (39.) passierte, ließ Erkraths Trainer Jens Doleys ungläubig den Kopf schütteln. "Wir haben in den letzten 20 Minuten völlig den Faden verloren und das Torewerfen plötzlich eingestellt", lautete das unglückliche Fazit des Gäste-Coaches. Er musste hilflos mit ansehen, wie seine Truppe nach kläglichen Wurf- und Abspielversuchen eine Unzahl von Tempogegenstößen kassierte und binnen weniger Minuten hoffnungslos mit 14:25 (51.) ins Hintertreffen geriet.

Auch in den letzten zehn Minuten lief nichts mehr bei den verunsicherten Erkratherinnen zusammen, auch wenn der Tabellenzwölfte dann doch noch dreimal traf. JÖ

TuS Erkrath: Arnold, Bitto - Dietzsch (5), Mück (2), Wingender (2), van Bernem (2), Tschurer (2), Niegoth (1), Stangier (1), Schallinatus (1), Weber (1), Sikorski, Kutzner-Otto

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