ME-Sport will der mit A-Jugendlichen gespickten Mannschaft der HSG Düsseldorf mit einer kompakten Abwehr den Zahn ziehen.

Die Mettmanner Patrick Osterc, Dominik Wittgens und Christian Klein (v.l.) stellen hier im Hinspiel gegen HSG-Torjäger David Hansen, der von Jan Artmann angespielt wird, einen Block. Beide HSG-Spieler gehören zu der großen Gruppe Mettmanner Jugendlicher in der Düsseldorfer Mannschaft.
Die Mettmanner Patrick Osterc, Dominik Wittgens und Christian Klein (v.l.) stellen hier im Hinspiel gegen HSG-Torjäger David Hansen, der von Jan Artmann angespielt wird, einen Block. Beide HSG-Spieler gehören zu der großen Gruppe Mettmanner Jugendlicher in der Düsseldorfer Mannschaft.

Die Mettmanner Patrick Osterc, Dominik Wittgens und Christian Klein (v.l.) stellen hier im Hinspiel gegen HSG-Torjäger David Hansen, der von Jan Artmann angespielt wird, einen Block. Beide HSG-Spieler gehören zu der großen Gruppe Mettmanner Jugendlicher in der Düsseldorfer Mannschaft.

Dirk Thomé

Die Mettmanner Patrick Osterc, Dominik Wittgens und Christian Klein (v.l.) stellen hier im Hinspiel gegen HSG-Torjäger David Hansen, der von Jan Artmann angespielt wird, einen Block. Beide HSG-Spieler gehören zu der großen Gruppe Mettmanner Jugendlicher in der Düsseldorfer Mannschaft.

Mettmann. Eigentlich sind die Oberliga-Handballer von Mettmann-Sport keine Freunde von Auswärtsspielen. Zu oft haben sie dabei nicht gut ausgesehen. Doch am Samstag bringt den Mettmannern ihre Fahrt zur HSG Düsseldorf II (19.45 Uhr, Rückertstraße) zumindest eine Sicherheit: Das Spiel kann stattfinden. In ihrer eigenen Halle an der Herrenhauser Straße tröpfelt es durch die Decke, weshalb am Dienstag das Nachholspiel gegen den LTV Wuppertal ausgefallen ist.

Verstärkung aus der Düsseldorfer Ersten ist unwahrscheinlich

Unabhängig von der Bespielbarkeit der Halle erhofft sich Mettmann-Sports Trainer Markus Neusser einiges von dem Spiel in Düsseldorf. "Ich habe die Mannschaft in Dülken gesehen. Wenn sie so spielt wie da, dann ist sie für uns durchaus schlagbar." In Dülken hatte die Reserve des Düsseldorfer Zweitligisten keine Spieler aus der Ersten eingesetzt. Und auch gegen Mettmann ist damit eigentlich nicht zu rechnen, da die Erste am Sonntag in Groß-Bieberau spielt.

"Wenn doch jemand aus der Ersten bei der Zweiten aufläuft, können wir uns nicht darauf einstellen. Die HSG hat auch schon genug Punkte, um mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben", winkt Neusser bei diesem Thema ab. Also hat er seine Mannschaft auf eine, wie er es beschreibt, "junge, gallige, rattige Truppe, die als Einheit Spaß am Handballspielen hat" eingestellt. Denn der größte Teil der HSG-Mannschaft besteht nach wie vor aus A-Jugendlichen.

Neusser setzt auf kompakte Abwehr und Hans-Willi Hinzen im Tor

Den Spaß am Handball gönnt Neusser den Düsseldorfer Nachwuchshandballern durchaus. Dass sie ihn am Mettmanner Wurfkreis ausleben, möchte er hingegen verhindern. "Wir müssen eine kompakte Abwehr stellen. Außer David Hansen müssen alle Spieler in die Nahwurfzone. Daran dürfen die Düsseldorfer keinen Spaß haben." Und auch Hans-Willi Hinzen im Mettmanner Tor soll am Projekt "Spaßbremse für heiße Jungspunde" mit all seiner Erfahrung mitwirken.

Im Angriff hat Neusser im Training speziell an taktischen Maßnahmen gegen eine offensivere Abwehr gearbeitet. "Gegen eine 6-0-Deckung haben wir eh genug Mittel." Das Wichtigste ist für ihn allerdings nach wie vor, die Fehlerquote zu senken. Denn die hat ME-Sport schon zu oft Punkte gekostet. Personell sieht es im Mettmanner Lager gut aus. Maik Schneider, der sich aufgrund eines geplatzten Schleimbeutels in der Hüfte mit Rückenproblemen herumgeschlagen hat, konnte wieder normal trainieren.

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