Am Samstagabend endet mit dem Spiel gegen den Bergischen HC auch für den TB Wülfrath die Weihnachtspause.

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Marco Krohm steht dem TB Wülfrath wegen einer Innenband-Verletzung wahrscheinlich längere Zeit nicht zur Verfügung.

Marco Krohm steht dem TB Wülfrath wegen einer Innenband-Verletzung wahrscheinlich längere Zeit nicht zur Verfügung.

Simone Bahrmann

Marco Krohm steht dem TB Wülfrath wegen einer Innenband-Verletzung wahrscheinlich längere Zeit nicht zur Verfügung.

Wülfrath. Der TB Wülfrath startet eine Woche nach all seinen Kontrahenten ins neue Jahr der Handball-Oberliga. Die Mannschaft um Spielertrainer Bodo Leckelt und Co-Trainer Stefan Graedtke muss Samstag um 18 Uhr beim Tabellenfünften, der SG Solingen BHC II, antreten. Für Wülfrath als Tabellenschlusslicht keine leichte Aufgabe. "Nach der Papierform brauchen wir uns nichts vorzumachen, da ist Solingen haushoher Favorit", sagt Graedtke.

Verhandlungen mit neuen Spielern sind bisher gescheitert

Wie unterschiedlich Krisenmanagement bei abstiegsbedrohten Vereinen aussehen kann, demonstrieren momentan die beiden Nachbarn aus Wülfrath und Mettmann. Während in Mettmann zwei neue Spieler geholt wurden, mittlerweile auch der Trainer gehen musste, bleibt beim TBW alles beim Alten. Kein Trainerwechsel und keine Neuzugänge sind aus Wülfrath zu melden. Dabei war der TBW intensiv bemüht, den Kader für den bevorstehenden Abstiegskampf aufzustocken. "Wir haben mit etlichen Spielern gesprochen und verhandelt. Produktives ist dabei nicht herausgekommen", berichtet Graedtke ein wenig frustriert. Nach etlichen Telefonaten und Gesprächsrunden war man sich mit einigen Spielern - auch in finanziellen Dingen - einig. Dennoch gab es eine Absage nach der anderen.

Was sich im neuen Jahr auch nicht geändert hat: Das Verletzungspech bleibt dem TBW treu. Am Montag hat sich Abwehrspieler Marco Krohm am Innenband verletzt und wird vermutlich mehrere Wochen ausfallen. Auch Patrick Vogt ist angeschlagen. Er leidet an Problemen mit der Achillessehne, kann aber gegen Solingen wahrscheinlich auflaufen.

Stefan Graedtke fordert Tempo und einfache Tore

Sein Einsatz wird auch dringend nötig sein. "Wir müssen Tempo machen und versuchen, einfache Tore zu erzielen", gibt Graedtke die Marschrichtung vor. Man brauche "keinen überragenden Akteur", vielmehr gelte es, endlich eine ordentliche, mannschaftlich geschlossene Leistung abzurufen, was in dieser Saison viel zu selten geschehen sei.

Respekt haben die Wülfrather vor allem vor den Solinger Spielern, die auch in der ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga zum Einsatz kommen. "Mit Bungart, Billen und Hoße verfügt Solingen über sehr starke Einzelspieler. Wir müssen dagegen halten", sagt Graedtke. Und Punkte einfahren. "Die nächsten vier, fünf Spiele sind entscheidend. Danach wissen wir, wo die Reise hingeht."

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