Mit Mönchengladbach stellt sich in Wülfrath am Samstag der Tabellendritte vor. Die Fortsetzung seiner Siegesserie würde den TBW fast schon in Sicherheit bringen.

Die Treffsicherheit von Thomas Grugel – hier im Spiel gegen Mettmann – ist ein wichtiger Eckpfeiler im Wülfrather Angriffsspiel.
Die Treffsicherheit von Thomas Grugel – hier im Spiel gegen Mettmann – ist ein wichtiger Eckpfeiler im Wülfrather Angriffsspiel.

Die Treffsicherheit von Thomas Grugel – hier im Spiel gegen Mettmann – ist ein wichtiger Eckpfeiler im Wülfrather Angriffsspiel.

Simone Bahrmann

Die Treffsicherheit von Thomas Grugel – hier im Spiel gegen Mettmann – ist ein wichtiger Eckpfeiler im Wülfrather Angriffsspiel.

Wülfrath. Trotz dreier Siege aus den letzten drei Spielen geht der TB Wülfrath am Samstag als Außenseiter an den Start. Denn um 19.30 Uhr ewartet der Handball-Oberligist mit Borussia Mönchengladbach den Tabellendritten in der Halle an der Fliethe. Doch nach den Erfolgserlebnissen der vergangenen drei Wochen müssen sich die Wülfrather nicht bange machen. Sie haben zu Beginn der Rückrunde schon so viele Punkte geholt wie in der gesamten Hinrunde. Mit jetzt 12:20 Punkten haben sie die Abstiegsränge verlassen und stehen auf Platz elf.

Der Erfolg hat das Selbstbewusstsein zurückgebracht

"Die Chancen stehen 50:50. Im Hinspiel haben wir 40 Minuten gut mitgehalten und dann verloren. Jetzt wollen wir gewinnen", sprüht TBW-Co-Trainer Stefan Graedtke vor Optimismus. Klang in den ersten Spielen der Saison ein solcher Spruch noch nach Durchhalteparole, so sieht das mittlerweile anders aus. "Wir sind in der Oberliga angekommen und jeder weiß, was abgeht", sagt Graedtke, der zudem die Leistungssteigerung seiner Mannschaft an den beiden Neuzugängen Marcel Gerard und Michael Steffens festmacht: "Sie haben unser Spiel enorm bereichert und die Kollegen mitgerissen."

Kampf und Einsatz sollen jetzt auch den Sieg gegen eine Mannschaft aus der Spitzengruppe der Tabelle bringen. "Die Mönchengladbacher sind einiges älter als wir. Hohes Tempo sind die Voraussetzung für einen doppelten Punktgewinn", sagt Graedtke. Die Erfolge geben der Mannschaft Ruhe und Selbstbewusstsein. Auch wenn es spielerisch noch nicht immer rund läuft, stimmt die Einstellung. "Das macht sich besonders in der Abwehr bemerkbar", freut sich Graedtke. "Wir stehen sicherer und unser Block funktioniert."

Hinter dem Einsatz von Bodo Leckelt steht ein Fragezeichen

Auf einmal ist das ursprünglich ausgegebene und dann selbst in Zweifel gezogene Saisonziel - ein einstelliger Tabellenplatz - wieder in Sichtweite. Allerdings ist das Abstiegsgespenst noch nicht ganz vertrieben. "In unserer Liga kann jeder jeden schlagen. Da geht es verdammt eng zu."

Neben den verletzten Marco Krohm und Moritz Blau steht hinter dem Einsatz von Ex-Profi und Spielertrainer Bodo Leckelt (Pferdekuss) ein Fragezeichen.

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