Ausfälle zwingen Ratingen dazu, sich bei der zweiten Mannschaft zu bedienen.

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Wenn Raoul Langenmayr für das heutige Spiel ausfällt, müssen beim TV Ratingen weitere Spieler der zweiten Mannschaft aushelfen – und riskieren, sich fest zu spielen.

Wenn Raoul Langenmayr für das heutige Spiel ausfällt, müssen beim TV Ratingen weitere Spieler der zweiten Mannschaft aushelfen – und riskieren, sich fest zu spielen.

Pierre-Claude Hohn

Wenn Raoul Langenmayr für das heutige Spiel ausfällt, müssen beim TV Ratingen weitere Spieler der zweiten Mannschaft aushelfen – und riskieren, sich fest zu spielen.

Ratingen. Der TV Ratingen zählt neben dem TV Kapellen und Mettmann-Sport zu den heißesten Abstiegskandidaten der Handball-Oberliga. Dass Mettmann-Sport das Nachholspiel gegen den LTV Wuppertal verloren hat, kommt Ratingens Trainer Manfred Brunke daher nicht ungelegen. "So können wir als Drittletzter die HSG Düsseldorf II wenigstens auf einem Nichtabstiegsplatz empfangen", sagt Brunke vor dem Duell (Samstag, 18 Uhr, Europaring).

Die Karnevalstage hat die Mannschaft offenbar gut überstanden. Denn bei einem Trainingsspielchen am Veilchendienstag gegen die Zweitvertretung des TV Korschenbroich (Landesliga) zeigte der TV Ratingen eine ansprechende Leistung und gewann mit 37:30. Brunke war zufrieden: "Wir haben mit einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft gespielt. Das war sehr gut, um die Harmonie zwischen beiden Mannschaften zu fördern. Zudem war dieses Spiel eine sehr intensive Trainingseinheit."

Die Talente der Zweiten müssen in die Bresche springen

Die talentierten Spieler aus der zweiten Mannschaft spielen derzeit eine wichtige Rolle: Sie müssen in der Oberliga-Mannschaft aushelfen, um die Ausfälle (Hattig-Brüder weg, Kreisläufer Christian Böker verletzt) auszugleichen. Diesmal sollte zunächst nur Philip Jochems hochgezogen werden. Weitere Spieler waren nicht vorgesehen, damit diese sich nicht festspielen und für die Reseve (Landesliga) nicht mehr auflaufen dürfen.

Doch nun hat gezwungenermaßen ein Umdenken eingesetzt, denn Spielmacher Raoul Langenmayr hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen. "Die genaue Diagnose steht zwar noch nicht fest, aber wir müssen uns darauf einstellen, dass Raoul nicht spielen kann. Dann müssten wir zusätzlich Tristan Beckmann oder Moritz Metelmann, der übrigens Langenmayr beim Remis gegen den LTV Wuppertal bestens vertrat, hochziehen. Auch wenn die beiden sich dann festgespielt hätten", hält sich Trainer Brunke die Option offen.

Den Gegner aus Düsseldorf schätzt er als sehr stark ein: "Ich habe die HSG beim klaren Sieg gegen Mettmann beobachtet. Die junge Mannschaft ist bestens motiviert, spielt stark am Kreis und bietet einen technisch hervorragenden Handball." Im Hinspiel siegte der TV Ratingen nach überzeugender Leistung in souveräner Manier. "Wir müssen an die Leistung von Wuppertal anknüpfen", sagt Brunke. "Entscheidend wird die Einstellung sein. Dann könnten wir zwei Punkte einfahren. Die wären für uns überlenswichtig."

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