Mettmann gewinnt bei den Sportfreunden Hamborn 27:25 und bleibt damit im Rennen um den Klassenerhalt.

Mettmann. Der 27:25 (12:14)-Erfolg von Mettmann-Sport bei den Sportfreunden Hamborn 07 in der Handball-Oberliga war für die Mettmanner viel mehr als nur ein einfacher Sieg. Es war der erste Auswärtssieg der Mettmanner in dieser Saison und dazu noch ein unglaublich wichtiger.

Denn damit bleibt ME-Sport trotz des Sieges des direkten Abstiegskampf-Konkurrenten TV Ratingen gegen Dülken im Rennen um den Klassenerhalt.

"Wir sind noch im Geschäft", verkündete so auch Mettmanns Trainer Markus Neusser freudig. Seine Mannschaft hatte in Hamborn an die Leistungssteigerung beim Unentschieden gegen Dülken und dem Sieg gegen Aldekerk anknüpfen können. Wieder war es die Abwehr, gepaart mit einer Top-Torhüterleistung von Hans-Willi Hinzen, die die Grundlage für den Erfolg bildeten.

Alex Graf scheidet mit Platzwunde aus, Maik Schneider sieht Rot

Dabei musste Mettmann Mitte der ersten Halbzeit noch einen herben Schlag hinnehmen, als Spielmacher Alexander Graf in der Abwehr mit dem gegnerischen Kreisläufer mit den Köpfen zusammenprallte. Beide mussten gemeinsam zum Nähen ins Krankenhaus gebracht werden. "Wir haben ein wenig den Faden verloren, als wir mit Alex den Kopf der Mannschaft verloren haben", musste Neusser eingestehen. Mettmann büßte seinen bis dahin erarbeiteten 8:5-Vorsprung ein und fiel sogar zurück.

Doch nach der Pause glich Mettmann sofort aus und übernahm wieder das Ruder. "Die Jungs waren einfach heißer auf den Sieg als Hamborn", sagte Neusser, der von der Einstellung seiner Spieler begeistert war. Dabei musste er allerdings Maik Schneider ausnehmen, der sich einen Aussetzer erlaubte.

Hinzen, Töpfer - Wittgens, Späth, Weiß (1), Goldau (n.e.), Klein (9/2), Schirweit (2), Osterc (7), Paukert (1), Böhmer(4), Schneider, Graf (2), Hinnenthal (1)

Erst erhielten er und sein Gegenspieler nach einer heftigen Diskussion beide eine Zweiminutenstrafe, dann zeigte er dem Schiedsrichter auch noch einen Vogel und sah Rot. "Er wird garantiert zwei oder drei Spiele gesperrt werden. Das wird aber auch noch interne Konsequenzen haben", kündigte Markus Neusser an.

Seine Mannschaft ließ sich nicht beeindrucken. Und als Hinzen bei einer knappen 25:24-Führung seiner Mannschaft auch noch einen Siebenmeter hielt, machte Mettmann den Sack zu.

Neusser blickte sofort wieder nach vorn: "Es war ganz wichtig, dass die Jungs vor dem wichtigen Spiel in Ratingen in der kommenden Woche gesehen haben, dass sie auch auswärts gewinnen können.

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