Die Handballerinnen von ME-Sport setzen sich in einer harten Partie bei Friedrichsfeld 23:21 durch und übernehmen wieder die Tabellenführung.

Judith Berger, die hier von Sabrina Fischer beim Torwurf beobachtet wird, leitete mit ihren Treffern im Spiel gegen Friedrichsfeld die entscheidende Wende zum Sieg ein.
Judith Berger, die hier von Sabrina Fischer beim Torwurf beobachtet wird, leitete mit ihren Treffern im Spiel gegen Friedrichsfeld die entscheidende Wende zum Sieg ein.

Judith Berger, die hier von Sabrina Fischer beim Torwurf beobachtet wird, leitete mit ihren Treffern im Spiel gegen Friedrichsfeld die entscheidende Wende zum Sieg ein.

Archiv Dirk Thomé

Judith Berger, die hier von Sabrina Fischer beim Torwurf beobachtet wird, leitete mit ihren Treffern im Spiel gegen Friedrichsfeld die entscheidende Wende zum Sieg ein.

Mettmann. Mit einem 23:21-Auswärtssieg über den SV Friedrichsfeld haben die Handball-Damen von ME-Sport die Spitze in der Oberliga übernommen. Damit steuern die Mettmannerinnen den direkten Kurs auf den Wiederaufstieg in die Regionalliga.

Zur Halbzeit schien das Spiel schon zugunsten Mettmanns entschieden

Die Mettmannerinnen mussten beim Tabellendritten auf die beruflich verhinderte Elke Wagner verzichten. Dafür stellte sich erneut Dana Böhmer als Verstärkung zur Verfügung. Mettmann begann stark. Und bei Caro Fischs Treffer zum 6:2 sah es schon sehr gut für den Aufstiegsaspiranten aus.

Doch danach wurde Mettmann nachlässig und geriet sogar mit 6:7 in Rückstand. Erst nach dem 8:8 lief das Mettmanner Spiel wieder flüssiger. Als Sabrina Fischer das 14:8 und Sandra Möller zum Halbzeitstand von 15:9 traf, schien das Spiel ähnlich wie das deutlich gewonnene Hinspiel zu laufen.

Doch die Pause schien der Mannschaft von Trainer Christoph Schon alles andere als gut getan zu haben. Zwölf Minuten lang erzielten die Kreisstädterinnen kein einziges Tor. Friedrichsfeld nutzte die Schwächephase, um das Spiel zu kippen, erst zum 15:15 auszugleichen und dann sogar 16:15 in Führung zu gehen.

Dana Böhmer mit einem und Judith Berger mit drei Treffern brachten Mettmann wieder zum 19:18 nach vorne. Friedrichsfeld legte besonders in der zweiten Halbzeit viel Härte an den Tag und verlangte den Mettmannerinnen einiges an Nehmerqualitäten ab.

Friedrichsfeld muss die erste Heimniederlage hinnehmen

Als Sabrina Fischer nach einem schönen Anspiel von Steffi Stemmler mit ihrem sechsten Tor zum 22:19 für Mettmann traf, konnten Trainer Schon und seine Mannschaft schon fast durchatmen. Sandra Höfig schaffte nach Vorarbeit von Steffi Stemmler, die trotz Verletzung weiterspielte, den entscheidenden Treffer zum 23:20. Friedrichsfeld konnte das Ergebnis nur noch per Siebenmeter aufbessern.

"Das war das erwartet schwere Spiel", stellte Mettmanns Trainer nach dem Schlusspfiff fest. "Friedrichsfeld wollte Revanche für die 49:28-Hinspielniederlage und hat mit Mann und Maus gekämpft." Immerhin war es für Friedrichsfeld die erste Niederlage vor eigenem Publikum in dieser Saison, was Christoph Schon besonders freute: "Ihnen fehlte nur ein Sieg gegen uns, um ein komplettes Jahr ohne Heimspielniederlage zu schaffen. Außer unserem Zwölf-Minuten-Blackout war die Leistung in Ordnung."

Brigitta Hölscher, die in der zweiten Halbzeit zwei Siebenmeter abgewehrt hatte, erhielt genauso ein Sonderlob vom Trainer wie Judith Berger, die mit ihren Treffern bei der Aufholjagd den Sieg erst möglich machte. Caro Fisch hatte ihre Glanzlichter in der ersten Halbzeit, konnte aber bei der harten Gangart gegen sie in der zweiten Hälfte kaum weitere Akzente setzen.

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