Gegen Borussia Mönchengladbach darf sich der TBW nicht so viele Fehler erlauben wie zum Auftakt gegen Essen.

wza_1255x1500_559701.jpeg
Thomas Grugel (l.) hatte gegen Essen nicht seinen besten Tag. Von ihm erwartet sein Trainer gegen Mönchengladbach stärkere Akzente.

Thomas Grugel (l.) hatte gegen Essen nicht seinen besten Tag. Von ihm erwartet sein Trainer gegen Mönchengladbach stärkere Akzente.

Simone Bahrmann

Thomas Grugel (l.) hatte gegen Essen nicht seinen besten Tag. Von ihm erwartet sein Trainer gegen Mönchengladbach stärkere Akzente.

Wülfrath. Im ersten Auswärtsspiel der Saison tritt Handball-Oberligist TB Wülfrath am Samstag, 19:30 Uhr, bei Borussia Mönchengladbach an. Das Spiel könnte zu einem Duell der beiden besten Kreisläufer der Liga werden. "Wir können gegen Gladbach nur gewinnen", sieht Trainer Jurek Tomasik seinen TBW in der Außenseiterrolle.

"Gladbach ist Favorit, was aber nicht heißt, dass wir nicht an uns glauben." Genau mit dieser Einstellung ging der TBW auch in der vergangenen Saison in die Spiele gegen Gladbach und holte einen Sieg und eine Niederlage.

Jurek Tomasik muss auf Moritz Blau und David Horscht verzichten

Unter der Woche legte Tomasik sein Hauptaugenmerk auf Wurftraining und die Feinabstimmung der Pass- und Laufwege. Gegen Gladbach könnte eine konzentrierte Leistung im Angriff den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben. Tomasik fordert deshalb: "Das schnelle Spiel der Gladbacher darf nicht zum Tragen kommen. Wir müssen Tempogegenstöße verhindern und die schnelle Mitte unterbinden."

Das kann aber nur gelingen, wenn der Angriff nicht wieder so viele Bälle wegwirft wie vorigen Samstag. "Kopf einschalten, ruhig und konzentriert spielen", gibt der Trainer wichtige Tugenden aus.

Besonderen Respekt hat der Turnerbund vor Mönchengladbachs Mittelmann Tobias Elis, der gekonnt die Fäden in der Hand hält, Rückraumspieler Daniel Spix und eben dem starken Bennet Johnen am Kreis.

Während Wülfrath mit einem 25:25 gegen Essen in die Saison gestartet ist, konnten die Borussen gegen Kapellen 30:28 gewinnen, offenbarten dabei aber ebenso Fehler und Nervosität wie der TBW gegen den TuSEM.

In Mönchengladbach verlor Wülfrath in der vergangenen Saison 25:32, schaffte aber zuhause mit einem 35:33-Sieg die Wiedergutmachung. Am Ende landete der TBW auf Platz zehn, während Mönchengladbach Dritter wurde.

Der könnte sich ein Duell mit Wülfraths Michael Steffens liefern, der in der letztjährigen Rückrunde zum Erfolgsgaranten avancierte. Dem Wülfrather Rückraum fehlte gegen Essen noch etwas die Feinabstimmung, um Steffens gekonnt in Szene zu setzen. Das soll sich nun ändern.

Verzichten muss Wülfraths Trainer Tomasik auf Rückraumspieler Moritz Blau, der sich für eine Woche in den Urlaub verabschiedet hat, sowie auf David Horscht, der mit seiner Sprunggelenksverletzung vermutlich bis zu den Herbstferien ausfällt. Youngster Phillip Hinkelmann (A-Jugend) hat nach seinem Oberligadebüt am vergangenen Wochenende den Sprung in den Kader der ersten Herren geschafft.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer