Nur der Sieger des heutigen Derbys mischt weiterhin im Aufstiegsrennen gegen Spitzenreiter Lobberich mit.

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Stefanie Rath (Mitte) und der TBW haben zwar Heimrecht, gehen aber wohl eher als Außenseiter in die Partie gegen Mettmann.

Stefanie Rath (Mitte) und der TBW haben zwar Heimrecht, gehen aber wohl eher als Außenseiter in die Partie gegen Mettmann.

Archiv Simone Bahrmann

Stefanie Rath (Mitte) und der TBW haben zwar Heimrecht, gehen aber wohl eher als Außenseiter in die Partie gegen Mettmann.

Wülfrath/Mettmann. Zum Knallerderby des 20. Spieltags empfangen am heutigen Samstag um 17.45 Uhr die Handballdamen des TB Wülfrath als Tabellenzweiter den punktgleichen Tabellendritten Mettmann-Sport in der Fliethe.

Die Voraussetzungen für ein hochklassiges und emotionales Derby sind bestens, denn beide Teams benötigen einen Erfolg, um sich die Möglichkeit zu erhalten, Tabellenführer TV Lobberich möglicherweise doch noch auf der Zielgeraden abfangen zu können.

Gäste kommen mit Selbstvertrauen und der Serie von elf Siegen in Folge

Die besseren Karten hierbei scheinen allerdings die Gäste zu besitzen. Denn nachdem der Turnerbund mit einem Erfolg in Lobberich am letzten Spieltag der Hinrunde kurzfristig die Tabellenspitze eroberte, schwächelten die Schützlinge von Trainer Ulf Peters und kassierten neben zwei Auswärtspleiten auch eine Heimniederlage gegen Aldekerk.

Die Mettmannerinnen hingegen siegten in beeindruckender Manier elfmal in Folge und werden bestrebt sein, die deutliche Hinspielniederlage gegen Wülfrath wett zu machen.

"Wir sind klarer Außenseiter", sieht TBW-Trainer Ulf Peters die Situation realistisch. "Personell sind die Mettmannerinnen von allen Teams am stärksten besetzt, und im Moment sind sie eindeutig das beste Team der Liga. Aber manchmal haben solche Lokalderbys ja ihre eigenen Gesetze, und wir werden tun, was wir können, um die Partie so lange wie möglich offen zu gestalten."

"Ich erwarte eine enge Partie, bei der die Tagesform den Ausschlag geben wird", tritt Mettmann-Sports Trainer Christoph Schon ein wenig auf die Euphoriebremse. "Natürlich haben wir zur Zeit einen guten Lauf, aber diese Erfolge müssen immer wieder neu erarbeitet werden, und in Wülfrath wartet mit Sicherheit ein gewaltiges Stück Arbeit auf uns."

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