Gegen den Tabellenletzten Dümpten spielt sich Mettmann in einen wahren Rausch und gewinnt 41:18.

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Patrik Vogt, der sich hier auch von zwei Abwehrspielern nicht bremsen lässt, und Jens Schneider waren die erfolgreichsten Mettmanner Werfer.

Patrik Vogt, der sich hier auch von zwei Abwehrspielern nicht bremsen lässt, und Jens Schneider waren die erfolgreichsten Mettmanner Werfer.

Simone Bahrmann

Patrik Vogt, der sich hier auch von zwei Abwehrspielern nicht bremsen lässt, und Jens Schneider waren die erfolgreichsten Mettmanner Werfer.

Mettmann/Erkrath. Im Vorfeld des Heimspiels gegen den punktlosen Verbandsliga-Letzten HSV Dümpten zeigte sich Markus Neusser, Trainer von Mettmann-Sport, noch respektvoll und vorsichtig. Nach der Partie, die mit einem überdeutlichen 41:18 (19:6)-Erfolg seiner Schützlinge endete, war er umso zufriedener: "Wenn man bedenkt, dass Dümpten gegen Cronenberg nur mit einem Tor verloren hat, haben wir wirklich einen tollen Sieg gelandet. Mit der Leistung der Mannschaft bin ich durchweg zufrieden."

Zufrieden konnte Neusser auch sein. Obwohl in den Anfangsminuten noch ein wenig Sand im Mettmanner Getriebe war und gleich vier klare Torchancen vergeben wurden, führten die Gastgeber schnell mit 5:2. Bis zur 20. Minute wurde der Vorsprung auf 10:2 ausgebaut.

Hinter der stabilen Abwehr überragte Torhüter Markus Ordon. Bis zu seiner Auswechslung eine Viertelstunde vor dem Abpfiff konnte er 23 Paraden verzeichnen. "Markus Ordon und die über weite Strecken starke Abwehrleistung waren heute das Fundament zu diesem klaren und verdienten Erfolg", sagte Neusser.

Dabei glichen auch die zweiten 30 Minuten, trotz der klaren Führung für die Gastgeber (34:14, 50.), nicht einem Freundschaftsspiel. Neusser: "Dümpten hat sich nicht aufgegeben und bis zum Schluss in einem fairen Rahmen alles versucht. Meinen Jungs muss ich ein Kompliment machen, weil sie bis zum Schluss Gas gegeben und endlich einmal ein starkes Heimspiel abgeliefert haben."

Dieses Lob bezog der Mettmanner Coach dabei nicht nur auf die Stammspieler. Vielmehr reihten sich auch die jungen oder im Vorfeld länger verletzten Akteure nahtlos in die starke Gesamtleistung ein. "Schön, dass alle Jungs - außer dem angeschlagenen Peter Weiß - Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen bekommen konnten und alles so gut funktioniert hat. Das wird uns für die künftigen Aufgaben sicher weiterhelfen", sagte Neusser abschließend.

ME-Sport: Ordon, Hinzen - Vogt (7), Fischer (7), Korth (4), Schneider (4), Späth (4), Wittgens (4), Klein (4/1), Schirweit(3), Osterc (3), Möller, Weiß

TuS Erkrath taumelt ohne große Gegenwehr abwärts

Wieder einmal nicht die erhoffte Leistung zeigten die Handballer des TuS Erkrath in ihrer Partie beim Tabellennachbarn TV Kettwig und finden sich nach der 27:33 (12:16)-Niederlage mit einem negativen Punktekonto nun im unteren Mittelfeld der Verbandsliga-Tabelle wieder.

"Das war ein Rückfall in alte Zeiten und einfach nur schlecht", zeigte sich Trainer Dragan Juricev enttäuscht von seinem Team, bei dem Torjäger Elmar Hasan-Zada schmerzlich vermisst wurde. "Ohne Bewegung und Engagement kann man auch gegen eine sicherlich nicht besonders starke Kettwiger Mannschaft nicht bestehen. Bis auf Sven Titje und Martin Töller hat sich keiner wirklich gegen die Niederlage gewehrt."

Nach dem 2:2 (4.) geriet Erkrath in Rückstand, der sich kontinuierlich vergrößerte. Die Erkrather agierten zu behäbig und lagen bereits zur Pause deutlich hinten. Wer im zweiten Spielabschnitt auf ein Aufbäumen des TuS gehofft hatte, wurde enttäuscht.

Ganz im Gegenteil: Ohne wirklich alles abrufen zu müssen, bauten die Essener ihren Vorsprung über 23:18 (44.) bis zum Endstand aus und stießen die Erkrather in die Nähe der Abstiegszone.

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