Verbandsligist gewinnt mit einer stark geschwächten Mannschaft bei der TG Cronenberg mit 26:23 sein drittes Auswärtsspiel hintereinander.

Patrick Vogt bleibt in der Cronenberger Abwehr hängen und kann den Ball auch nicht zu Kreisläufer Mathias Späth bringen.
Patrick Vogt bleibt in der Cronenberger Abwehr hängen und kann den Ball auch nicht zu Kreisläufer Mathias Späth bringen.

Patrick Vogt bleibt in der Cronenberger Abwehr hängen und kann den Ball auch nicht zu Kreisläufer Mathias Späth bringen.

Simone Bahrmann

Patrick Vogt bleibt in der Cronenberger Abwehr hängen und kann den Ball auch nicht zu Kreisläufer Mathias Späth bringen.

Mettmann. Nein, gut sei das Spiel nun wirklich nicht gewesen, räumte Sonntagabend der Trainer des Handball-Verbandsligisten Mettmann-Sport, Markus Neusser, nach dem 26:23 (14:9)-Sieg bei der TG Cronenberg ein.

"Aber das ist mir so was von egal. Wir haben trotz aller personellen Probleme das dritte schwere Auswärtsspiel hintereinander gewonnen. Und deshalb bin ich stolz auf meine Jungs."

Philipp Werner und Mathias Späth bissen die Zähne zusammen

Als zum Treffpunkt Mathias Späth und Philipp Werner mit heftigen Magen-Darm-Problemen erschienen, war das für Neusser schon die souveräne Fortsetzung einer katastrophalen Serie von personellen Querschlägern. Immerhin fehlen den Mettmannern Maik Schneider, Tim Schirweit und Peter Groß.

Martin Paukert wird vom Trainer noch geschont. Doch Späth und Werner bissen sich so gut wie möglich durch und konnten so am Ende mit ihren Mannschaftskollegen triumphieren. Kreisläufer Uwe Syperek aus der Zweiten, der für den Notfall mitgereist war, musste nicht eingesetzt werden.

Zu Beginn tat sich Mettmann sehr schwer mit der defensiven Abwehr der Cronenberger und deren sehr ruhigen, geduldigem Angriffsspiel. nach zehn Minuten stand es 5:5, nach 15 Minuten führte Cronenberg noch 9:8.

Sippli, Hinzen, Ordon - Klein (7/4), Vogt (4), Fischer (4), Osterc (3), Korth (3), Werner (2), Möller (1), Späth (1), Wittgens (1)

Erst mit der Umstellung der eigenen Abwehr kam mehr Sicherheit ins Mettmanner Spiel. "Jan Sippli im Tor und unsere Abwehr haben uns heute den Erfolg beschert", lobte der Trainer.

Im Angriff fanden zu allem Überfluss die sonst so verlässlichen Jens Fischer und Patrick Vogt nicht zu ihrer besten Form. Dafür zeigte Sascha Korth 50 Minuten lang auf der halblinken Rückraum-Position, dass er auf einem guten Weg ist.

"Wir waren kämpferisch einfach gut", zeigte Neusser einen weiteren Pluspunkt seiner Mannschaft auf, die nach der 24:18-Führung bei zwei Zeitstrafen noch einmal etwas in Bedrängnis geriet (24:22), am Ende aber das nötige Stehvermögen zeigte.

Jetzt blicken die Mettmanner auf das anstehende schwere Lokalderby in eigener Halle. Dass sie wegen des nun wieder etwas schlechterem Torverhältnis gegenüber der SG Langenfeld nicht mehr als Tabellenführer in dieses Spiel gehen, wischt Neusser schon etwas genervt vom Tisch: "So viel ich weiß, steigt der auf, der am Ende und nicht nach dem 14. Spieltag ganz oben steht."

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