Verbandsliga: Dem Spielmacher gelingt beim Mettmanner Sieg ein kurioser Treffer.

Jens Fischer versenkte gegen den TSV Aufderhöhe einen Pass von Außen mit dem Kopf.
Jens Fischer versenkte gegen den TSV Aufderhöhe einen Pass von Außen mit dem Kopf.

Jens Fischer versenkte gegen den TSV Aufderhöhe einen Pass von Außen mit dem Kopf.

Simone Bahrmann

Jens Fischer versenkte gegen den TSV Aufderhöhe einen Pass von Außen mit dem Kopf.

Mettmann. Ein Torhüter, der erst auszufallen drohte, dann aber sensationell hielt. Ein tolles Comeback nach langer Verletzungspause und ein Kopfballtor, als das Spiel noch längst nicht entschieden war.

Das Verbandsliga-Spiel von Mettmann-Sport beim Aufsteiger TSV Aufderhöhe geizte nicht mit kuriosen Szenen. Doch so schön der Unterhaltungsfaktor für die Zuschauer auch war - für Trainer Markus Neusser zählten am Ende nur die zwei Punkte für den 37:31 (20:15)-Sieg.

Großes Lob von Markus Neusser für den "besten Spieler" Christian Klein

Der Zweite aus Mettmann hatte das Spiel gegen den Siebten von Anfang an im Griff. Was Neusser jedoch nicht gefiel: Der TSV erzielte von Außen zu viele Tore. Nach knapp 20 Minuten musste Torwart Jan Sippli seinem Kollegen Hans Willi Hinzen Platz machen.

Hinzen hatte sich gegen Unitas Haan am vergangenen Wochenende eine Oberschenkelprellung zugezogen, sein Einsatz stand lange auf der Kippe. Dann aber hielt der 40-Jährige fast 50 Prozent der Bälle, die auf sein Tor kamen - auch von außen. "Er war da, als wir ihn brauchten", sagte Neusser und lachte: "Ob er Schmerzen hatte, weiß ich nicht."

Nach der Halbzeit konnten die Mettmanner knapp 15 Minuten lang nicht an die starke erste Hälfte anknüpfen. In Überzahl kam Aufderhöhe auf zwei Tore heran (23:25, 45. Minute). "Doch dann haben sich die Jungs selbst aus dieser schlechten Phase rausgezogen. Kompliment", freute sich der Trainer.

Mettmann-Sport Sippli, Hinzen - Klein (10,4), Fischer (9), Schirweit (5), Vogt (4), Späth (3), Werner (2), Möller (2), Wittgens (1), Paukert (1), Korth, Osterc

In dieser schwächeren Phase kam auch Martin Paukert, ein halbes Jahr lang aufgrund eines Kreuzbandrisses ohne Spielpraxis, zu seinem knapp zehnminütigen Comeback im Angriff. Er kam in Unterzahl ins Spiel, holte einen Siebenmeter und eine Zeitstrafe heraus und erzielte einen Treffer. "Ein guter Einstand", sagte Neusser, der sich für Paukert, der in der Reha hart gearbeitet und in den vergangenen vier Wochen nur auf der Bank gesessen hatte, freute.

Eine überzeugende Leistung zeigte auch der laut Neusser beste Spieler des Tages, Christian Klein. Bei zehn Treffern nur zwei verworfene Bälle sprechen für sich. Treffsicher zeigte sich auch Tim Schirweit, der nach einer Verletzungspause erst sein zweites Spiel absolvierte. Der Linksaußen kam nach 25 Minuten für Philipp Werner, der sich den Fuß vertreten hatte, ins Spiel und traf fünfmal bei sechs Versuchen.

Jens Fischer hatte zwar nicht seinen besten Tag erwischt, erzielte aber trotzdem neun Tore und bescherte seinem Trainer ein paar graue Haare: In Unterzahl und bei nur zwei Toren Vorsprung versenkte er einen Ball von Außen nicht mit der Hand, sondern mit dem Kopf.

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