Mettmann-Sport hat sich mit einigen vielversprechenden jungen Spielern im Rückraum und Tor verstärkt. Kapitän Alex Graf wechselt entgegen seiner Zusage zum LTV.

Mettmanns Trainer Markus Neusser (r.) hat drei neue Rückraumspieler und drei neue Torleute im Kader (v.l.): Jan Sippli, Thomas Zimmermann, Sascha Korth, Patrik Vogt, Felix Möller und Markus Ordon, der es nach seinem Rückzug aus dem Mettmanner Tor, noch einmal wissen will.
Mettmanns Trainer Markus Neusser (r.) hat drei neue Rückraumspieler und drei neue Torleute im Kader (v.l.): Jan Sippli, Thomas Zimmermann, Sascha Korth, Patrik Vogt, Felix Möller und Markus Ordon, der es nach seinem Rückzug aus dem Mettmanner Tor, noch einmal wissen will.

Mettmanns Trainer Markus Neusser (r.) hat drei neue Rückraumspieler und drei neue Torleute im Kader (v.l.): Jan Sippli, Thomas Zimmermann, Sascha Korth, Patrik Vogt, Felix Möller und Markus Ordon, der es nach seinem Rückzug aus dem Mettmanner Tor, noch einmal wissen will.

Simone Bahrmann

Mettmanns Trainer Markus Neusser (r.) hat drei neue Rückraumspieler und drei neue Torleute im Kader (v.l.): Jan Sippli, Thomas Zimmermann, Sascha Korth, Patrik Vogt, Felix Möller und Markus Ordon, der es nach seinem Rückzug aus dem Mettmanner Tor, noch einmal wissen will.

Mettmann. Der Abstieg aus der Handball-Oberliga in die Verbandsliga war für Mettmann-Sport eine bittere Pille. Unter Trainer Markus Neusser, der nach der Winterpause in Mettmann als Nachfolger von Kalle Töpfer die Regie übernommen hat, zeigte die Mannschaft eine deutliche Aufwärtsentwicklung. Doch am Ende reichte es nicht. Mit einer durch mehrere junge Leute verstärkte Mannschaft will Neusser nun in der Verbandsliga "eine gute Rolle spielen."

Der direkte Wiederaufstieg ist kein offizielles Saisonziel

Von dem direkten Wiederaufstieg will der Trainer nicht sprechen. "Das wäre zu früh, besonders bei der Stärke der Liga in diesem Jahr." Vielmehr müsse die Mannschaft erst einmal die Abstiegssaison aus den Köpfen bekommen und lernen, wieder einmal locker aufzuspielen.

Vom Kader der vergangenen Saison sind die meisten Spieler geblieben. Allerdings mussten Neusser und Handball-Herrenwart Markus Flieter jetzt doch noch einen Rückschlag hinnehmen, als ausgerechnet der Mannschafts-Kapitän Alex Graf seine Zusage für die kommende Saison zurückzog und mitteilte, dass er zum Ligakonkurrenten LTV Wuppertal wechselt. "Wir werden ihm keine Steine in den Weg legen", betont Neusser. "Ich will mit Leuten, die nicht bleiben möchten, nicht arbeiten."

Gesunder Konkurrenzkampf soll die Mannschaft stärker machen

Der Verlust des schnellen, einsatzfreudigen Mittelmanns ist für Mettmann wohl schmerzhaft, aber gerade für den Rückraum hat ME-Sport einige Verstärkungen gewinnen können: Mit Felix Möller hat die Mannschaft einen jungen, wurfstarken dritten Linkshänder bekommen. Auch Sascha Korth gehört mit 19 zur ganz jungen Garde, ist torgefährlich und hat sich, wie Markus Neusser betont, im Training schon empfehlen können. Und mit Patrick Vogt hat der Trainer einen weiteren sehr vielseitigen Spieler im Rückraum.

Neusser ist mit der Entwicklung sehr zufrieden: "Wir haben jetzt insgesamt sieben Rückraumspieler. Da muss jeder um seinen Platz kämpfen. Keiner hat seine Einsatzzeiten gebucht" Doch bei dieser Konstellation erhofft sich der Trainer nicht nur gesunde Konkurrenz: "Wir hatten im vorigen Jahr einige Leistungsträger, die permanent unter Druck standen. Wir müssen einfach mehr Möglichkeiten haben, auf gleichem Niveau zu wechseln."

"Aufstiegs-Favorit ist für mich Unitas Haan. Die haben eine starke, eingespielte Mannschaft und dazu die Halle Adlerstraße in der man als Gast erst einmal gewinnen muss."

Markus Neusser, Trainer ME-Sport

Schon in der Schlussphase der Abstiegssaison war es Neusser gelungen, die Abwehr zum Paradestück der Mannschaft zu machen. Daran soll weiter gearbeitet werden. Neusser schließt wohl keine Spezialistenwechsel zwischen Angriff und Abwehr nicht kategorisch aus, will aber, dass sich die Spieler im Abwehrbereich verbessern: "Wer im Rückraum spielen möchte, muss auch im Innenblock decken können."

Im Tor hat Neusser eine Mischung aus Jung und Alt: Thomas Zimmermann (22) vom Süd-West-Regionalligisten Gelnhausen bringt Erfahrung aus höheren Ligen mit, Jan Sippli (20) will sich nach seinem Wechsel von Wülfrath nach Mettmann beweisen. Allerdings hat der TBW ihn noch nicht freigegeben. Und Mettmanns Oldie Markus Ordon (35) will es noch einmal wissen.

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