Gegen Hilgen kann Mettmann schon zwei neue Spieler einsetzen. Allerdings fällt dagegen Willi Goldau eventuell für längere Zeit aus.

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Mettmanns Trainer Kalle Töpfer (Mitte) kann mit Peter Weiß (r.) und Karsten Werner (l.) zwei Neue in seiner Mannschaft begrüßen. Sie sollen schon am Sonntaggegen die TG Hilgen auflaufen.

Mettmanns Trainer Kalle Töpfer (Mitte) kann mit Peter Weiß (r.) und Karsten Werner (l.) zwei Neue in seiner Mannschaft begrüßen. Sie sollen schon am Sonntaggegen die TG Hilgen auflaufen.

Dirk Thomé

Mettmanns Trainer Kalle Töpfer (Mitte) kann mit Peter Weiß (r.) und Karsten Werner (l.) zwei Neue in seiner Mannschaft begrüßen. Sie sollen schon am Sonntaggegen die TG Hilgen auflaufen.

Mettmann. Als Heilsbringer wollen weder Trainer Kalle Töpfer noch Manager Markus Flieter die beiden neuen Spieler, die der Handball-Oberligist Mettmann-Sport am Ende der Weihnachtspause verpflichtet hat, verkaufen. Peter Weiß (28) und Karsten Werner (30) ergänzen den Kader der im Abstiegskampf befindlichen Mettmanner. "Ich habe nun auf jeden Fall deutlich mehr Alternativen", formuliert es Töpfer, der froh ist, Lücken in der Mannschaft stopfen zu können.

Die beiden Neuen sollen sofort schmerzhafte Lücken schließen

Beide Spieler kennen sich von der Sporthochschule Köln und haben zuletzt beim Oberligisten Forsbach gespielt. Am Freitag war Markus Flieter noch beim Verband, um die beiden Neuen schon für das Spiel bei der TG Hilgen (Sonntag, 17.30 Uhr) spielberechtigt zu bekommen.

Denn ihr Einsatz ist für Mettmann direkt von besonderer Bedeutung, da Alex Graf die ganze Woche wegen Grippe nicht trainieren konnte und Willi Goldau eventuell sogar für längere Zeit ausfallen könnte. Der wendige und torgefährliche Rückraumspieler hat nach einer eigentlich überstandenen Hüftverletzung erhebliche Probleme mit der Muskulatur. "Willi hat absolutes Sportverbot erhalten und muss am Montag zum Arzt. Dann wird sich entscheiden, ob er vielleicht sogar operiert werden muss", erklärt Töpfer.

So soll der 1,88 Meter große Peter Weiß, der in Bayern in der Regionalliga gespielt hat und mit Obernburg in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist, direkt im Mettmanner Rückraum helfen. "Wir haben keinen Keulemann wie André Loschinski für die einfachen Tore gefunden", ordnet Töpfer die Neuzugänge ein. "Wir werden uns unsere Tore weiter erarbeiten müssen. Aber Peter kann uns mit seiner spielerischen Qualität und seiner Erfahrung sicher helfen."

Eine starke Abwehr ist und bleibt für Mettmann das A und O

Karsten Werner, der auch schon bei Flensburg-HandewittII Regionalliga-Luft geschnuppert hat, soll auf der anderen Seite in der Abwehr mehr Stabilität bringen. "Er hat längere Zeit nicht gespielt und muss sich erst wieder hineinfinden", sagt Töpfer. "Dann kann er aber auch auf allen Rückraumpositionen spielen."

Bei der auf Platz 3 rangierenden TG Hilgen hofft der Mettmanner Trainer, dass seine Mannschaft die beim Sieg gegen Remscheid gezeigte gute Deckungsarbeit fortsetzt. "Die Remscheider waren nicht gut, aber wir haben ihnen mit unserer Abwehr auch den Zahn gezogen", betont Töpfer. Er hat mit seiner Mannschaft in der Saisonpause weiter fleißig Deckung trainiert. "Wenn die gegen Hilgen auch wieder so gut funktioniert, können wir uns etwas ausrechnen", sagt Töpfer. Er glaubt, dass die Hilgener mit viel Tempo zu knacken sind. Doch zuvor muss erst einmal der wurfgewaltige Rückraum des Gegners mit Tim Menzlaff und Rainer Hantusch gebremst werden.

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