Mettmanns Trainer Neusser hofft, dass sein Team an die gute Leistung der Vorwoche anknüpft.

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Zumindest Kurzeinsätze sind für Tim Schirweit drin. Archiv

Zumindest Kurzeinsätze sind für Tim Schirweit drin. Archiv

Simone Bahrmann

Zumindest Kurzeinsätze sind für Tim Schirweit drin. Archiv

Mettmann. Nach dem lang ersehnten Sieg am vergangenen Wochenende gegen den TB Wülfrath konnten die Oberliga-Handballer von Mettmann-Sport erst einmal durchatmen. Doch von echter Entspannung im Kampf um den Klassenerhalt kann noch keine Rede sein. Am Samstag geht die Punktejagd gegen TuSEM Essen II im Mettmanner Herrenhaus weiter (17.45 Uhr).

„Wir wissen, dass wir in Wülfrath vernünftig gespielt haben und dass es ein wichtiger Sieg war. Wir wissen aber auch, dass wir mit den zehn Punkten, die wir bisher haben, absteigen“, erklärt ME-Sport-Trainer Markus Neusser.

Essen bekommt Verstärkung aus dem Zweitligakader

Wie viel Hoffnung sich die Mettmanner da auf den nächsten Sieg machen dürfen, hängt hauptsächlich davon ab, wie viel Verstärkung die Essener Zweite aus ihrer Zweitliga-Erstvertretung erhält. TuSEM gehört zu den direkten Tabellennachbarn Mettmanns, hat aber das ganz große Plus, dass er die notwendigen Punkte gegen den Abstieg mit geballter Zweitliga-Kraft sichern kann.

„Wenn die reine Zweite kommt, haben wir gute Chancen. Wenn sie, wie ich denke, mit allen möglichen Zweitligaspielern kommt, müssen wir uns schon verdammt ’reinhängen und einen guten Tag erwischen“, sagt Neusser. Und da TuSEM I ein Freitagsspiel hat, wird wohl eher die zweite Variante eintreten.

Markus Neusser kann wahrscheinlich auf alle Spieler zurückgreifen, die in Wülfrath erfolgreich waren. Hinzu könnten noch Markus Ordon kommen, der in der vergangenen Woche wegen eines Hexenschusses ausgefallen war, und der an einer Oberschenkelzerrung leidende Philip Werner.

Tim Schirweit kann die notwendige Fußoperation bis nach Saisonende verschieben und steht zumindest für Kurzeinsätze zur Verfügung. Und Neusser hofft nicht nur auf das in Wülfrath eingesetzte Personal, sondern auch auf die dort gezeigte Einstellung seiner Spieler: „Wir wollen wieder so aggressiv decken wie in Wülfrath und mit Kampf und Leidenschaft auftreten. Die Jungs haben gesehen, dass sie es können. Jetzt müssen sie nachlegen.“

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