Die Hildener AT hat das schwache Spitzenspiel mit 13:15 (4:4) verloren.

Lintorfs beste Werferin, Nadine Heinemann, ist der Abwehr enteilt und setzt zum Torwurf an.
Lintorfs beste Werferin, Nadine Heinemann, ist der Abwehr enteilt und setzt zum Torwurf an.

Lintorfs beste Werferin, Nadine Heinemann, ist der Abwehr enteilt und setzt zum Torwurf an.

Stefan Fries

Lintorfs beste Werferin, Nadine Heinemann, ist der Abwehr enteilt und setzt zum Torwurf an.

Lintorf. Das Gipfeltreffen in der Frauen-Handball-Landesliga wurde den Erwartungen in sportlicher Hinsicht nicht gerecht, lebte aber am Ende von der Spannung. Spitzenreiter TuS Lintorf verteidigte mit dem 15:13 (4:4)-Heimsieg gegen Verfolger Hildener AT die Spitze.

TuS-Trainer Udo Jung: "Die Abwehrreihen und die Torfrauen standen heute im Mittelpunkt. Auf beiden Seiten prägten viele technische Fehler die Aktionen, zudem waren bei uns die eigentlichen Leistungsträger nicht gut drauf."

HAT-Trainer Detlev Sieper: "Von einem Landesliga-Spitzenspiel muss man mehr erwarten, das war nichts in Richtung Verbandsliga. Bei uns war eine gewisse Nervosität während des gesamten Spiels zu spüren. Außerdem fehlte uns heute die gewohnte mannschaftliche Geschlossenheit."

Im ersten Durchgang standen beide Teams völlig neben den Schuhen. Erst nach 16 Minuten gelang Lintorfs Sandra Kaufmann mit dem 3:1 das erste Feldtor. Ein Indiz für kompakte Abwehrreihen und die gute Vorstellung der Torhüterinnen Anja Twellmeyer (TuS) und Conny Beien (HAT).

Im zweiten Durchgang wurde es etwas munterer. Nach Kaufmanns Heber zum 7:4 (36.) führte der TuS erstmals mit drei Treffern. Doch Hildens beste Feldspielerin, Theresa Topoll, verkürzte (7:5), ebenso wie später Laura Porrmann (42.) zum 9:7.

Lintorf: Twellmeyer, Hirsch - Schlottmann (1), Schimmelmann (1), Kaufmann (2), Heidemann (7/5), Bandic (1), Schmidt (2)), Tillmann (1), Ziebold, Leib Hilden: Beien, Koberg - Holzgreve, Porrmann (1), Nachbar, Ohner, Koschmieder (5/3), Hollender, Frede (3), Topoll (4)

Lintorf legte immer wieder vor (53., 12:9 Nadine Heinemann), während Hilden durch Carola Frede (2) und Julia Koschmieder einigermaßen auf Tuchfühlung blieb und nach Fredes drittem Treffer (59.) zum 13:12 ganz dicht dran waren. Dann leistete sich Porrmann ohne Not einen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung - für Tanja Schmidt die Einladung zum vorentscheidenden 14:12.

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