Fürs neue Jahr hat sich der Lintorfer Trainer mehr Elan erhofft. Doch davon ist bei der 23:29-Niederlage in Cronenberg nicht viel zu spüren.

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Der geforderte Aufwind bleibt bislang aus: Lintorfs Trains Lars Biermann.

Der geforderte Aufwind bleibt bislang aus: Lintorfs Trains Lars Biermann.

J. Venn

Der geforderte Aufwind bleibt bislang aus: Lintorfs Trains Lars Biermann.

Lintorf. Auf neuen Elan seiner Mannschaft hatte TuS Lintorfs Trainer Lars Biermann gehofft. Doch davon war im ersten Pflichtspiel nach der Weihnachtspause nicht viel zu sehen. 23:29 (11:11) unterlag der Handball-Verbandsligist bei der TG Cronenberg in Wuppertal. "Es ist immer das alte Übel. Wir können nicht 60 Minuten konstant durchspielen", ärgerte sich Biermann nach dem Abpfiff. In den ersten 30 Minuten zeigten die Gäste aus Lintorf eine ansprechende Leistung, führten sogar mit 8:5 und 11:9. Doch in Unterzahl musste der TuS 08 bis zur Pause noch den Ausgleich hinnehmen.

Bis zur 45. Minute steht die Partie auf des Messers Schneide

Nach dem Wechsel stand die Partie bis zur 45. Minute auf des Messers Schneide, ehe den Gastgebern erstmals eine Drei-Tore-Führung gelang (24:21). Dies war spielentscheidend. Die Lintorfer versuchten es in der Schlussphase mit einer offensiven Deckung. Die stand zwar recht gut, doch im Angriff wurden klare Chancen ausgelassen. So setzte es am Ende eine deutliche Niederlage. Deutlich besser als der TuS war Cronenberg auf der Torhüterposition besetzt. Die Lintorfer Schlussleute Robin Wiebusch und Sven Voigtländer hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt. Doch auch die übrigen Mannschaftsteile bekleckerten sich nicht mit Ruhm: Das Lintorfer Angriffsspiel war über weite Strecken hilflos. Am Kreis ging so gut wie gar nichts. Nenad Pavkovic fehlt es an körperlicher Durchsetzungskraft, Sebastian Schmitz ist außer Form. Julian Kleinhans, ansonsten der Rückraumschütze vom Dienst, konnte nur bedingt eingesetzt werden (Zahnprobleme) und kam so nur zu zwei Siebenmetertoren. Wenigstens Marcus Soßalla machte eine gute Figur. Allerdings auch nur in der ersten Halbzeit. Da erzielte er fünf Tore aus dem Rückraum. Nach dem Wechsel ging auch er unter, verzettelte sich nur noch in Einzelaktionen. "Uns fehlt in solchen Situationen einfach ein kaltschnäuziger Führungsspieler. Jetzt müssen wir sehen, dass wir diese Saison anständig überstehen. Dann werden wir uns auf einigen Positionen verstärken müssen", erklärte Trainer Lars Biermann. Im Pokalspiel (Kreisfinale) am Dienstag gegen den Landesligisten HG Jahn/West gelte es jetzt, Selbstvertrauen für das nächste Punktspiel beim Vorletzten TSG Solingen zu tanken.

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