Nach zwei Niederlagen hat die SGL den Tabellenzweiten HSG Radevormwald mit 26:24 geschlagen.

Wie eine Befreiung wirkte das Erfolgserlebnis für die SGL mit ihrem Trainer Heino Kirchhoff (r.).
Wie eine Befreiung wirkte das Erfolgserlebnis für die SGL mit ihrem Trainer Heino Kirchhoff (r.).

Wie eine Befreiung wirkte das Erfolgserlebnis für die SGL mit ihrem Trainer Heino Kirchhoff (r.).

Stefan Fries

Wie eine Befreiung wirkte das Erfolgserlebnis für die SGL mit ihrem Trainer Heino Kirchhoff (r.).

Langenfeld. Vor den Verbandsliga-Handballern der SG Langenfeld kann man nur den Hut ziehen: Da verlieren sie erst klar gegen die Unitas Haan, bekommen gegen Neuss eine regelrechte Klatsche und sind dann als Aufsteiger doch in der Lage, sich so zu berappeln, dass sie eine Woche später den Tabellenzweiten HSG Radevormwald/Herbeck mit 26:24 (13:11) schlagen.

SGL-Trainer Heino Kirchhoff war nach dem Erfolg in eigener Halle wie erlöst: "Das war heute wie eine Befreiung nach der Klatsche von vorige Woche." Die Zuschauer bekamen ein kampfbetontes, aber gutklassiges Verbandsligaspiel zu sehen und eine umgestellte Langenfelder Abwehr. Mit einem sehr offensiven 3-2-1-System zog sie dem starken Radevormwalder Rückraum den Zahn.

"Das war genau das Richtige heute", zeigte sich Kirchhoff begeistert, wie gut seine Spieler mit Dennis Werkmeister in der zentralen Position und Vinzenz Preissegger auf der Spitze das anspruchsvolle System umsetzten. "Wir haben es in der Woche noch einmal trainiert, und ich habe den Jungs gesagt: Wer nicht weiß, wie es geht, soll fernsehen."

In packender Schlussphase das Spiel noch einmal umgebogen

Entscheiden konnte Langenfeld das Spiel tatsächlich erst in der Schlussphase und nach einem 21:23-Rückstand (55.). Als Werkmeister eine Zweiminutenstrafe abbrummen musste, schaffte es die SGL in Unterzahl nicht nur durch den stark spielenden Christian Majeres auszugleichen, sondern sogar noch durch Andreas Nelte in Führung zu gehen.

In Gleichzahl baute die Mannschaft den Vorsprung dann auf 26:23 aus. "Ich konnte dann wieder meine erste Sieben aufstellen, und die war heute einfach klasse", fasste Kirchhoff die Schlussphase zusammen.

Mit diesem wichtigen Sieg hat Langenfeld jetzt wieder direkten Kontakt zum Tabellenzweiten Radevormwald und Sichtkontakt zum Spitzenreiter TuSEM EssenII. Und zu diesem Spitzenreiter muss die Kirchhoff-Truppe am nächsten Wochenende. "Dann werden wir sehen, wo wir nun wirklich stehen", sagt der Trainer und lässt schon so etwas wie Vorfreude heraushören.

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