SGL verliert beim Tabellenvierten TV Aldekerk mit 28:32.

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Tim Schickhaus schied mit ausgekugelter Schulter aus. Archiv

Tim Schickhaus schied mit ausgekugelter Schulter aus. Archiv

Dirk Thomé

Tim Schickhaus schied mit ausgekugelter Schulter aus. Archiv

Langenfeld. Das Vorhaben, gegen den TV Aldekerk nach drei Niederlagen seit dem Aufstieg in die Oberliga endlich einen Sieg einzufahren, missglückte den SGL-Handballern auch diesmal. Mit 32:28 (14:17) behielt der Tabellenvierte die Oberhand, der sechste Platz der Langenfelder kam nicht in Gefahr. „Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen und gibt den Spielverlauf nicht richtig wider, denn bis zur 50. Minute war die Partie absolut offen.

Erst dann gingen die Kräfte ein wenig aus, fehlte vorn die Durchschlagskraft“, analysierte Trainer Miachel Pütz nach dem Schlusspfiff. Gegen die starken Gastgeber musste von Anfang an viel Energie aufgebracht werden, um nicht in Rückstand zu geraten. Dank einer sehr geschlossenen und kämpferisch guten Leistung lag die SGL jedoch fast ständig in Front. Die Angriffe wurden lange aufgebaut und erst bei ziemlich sicherer Aussicht auf den Torerfolg abgeschlossen.

David Rosiak und André Eich, die beiden Rückraumspieler, stellten sich mit neun und fünf Treffern in guter Form vor – sie brachten nicht nur Linie ins Spiel, sondern überzeugten auch beim Abschluss. Der Drei-Tore-Vorsprung zur Pause wuchs sogar auf ein 18:14 an, bevor Aldekerk fünf Treffer in Serie erzielte. In dieser Phase verschoss die SGL zwei Siebenmeter und vergab weitere drei Großchancen.

Gäste können in der Endphase nicht mehr voll dagegen halten

Die kurze Krise wurde überwunden, bis zur 50. Minute war der Ausgang durchaus offen. In der Schlussphase aber konnten die Gäste nicht mehr voll dagegen halten. Da machte sich der kleine Kader, aus dem Tim Schickhaus in der 27. Minute wegen ausgekugelter Schulter ins Krankenhaus gebracht wurde, bemerkbar. In der Not sprang Tobias Justen, der eigentlich nur auf der Bank saß, ein.

Dem 26:26 folgte ein Endspurt von Aldekerk über 28:26 und 31:27 bis zum Endresultat. „Wir haben uns sehr gut verkauft, ein Punkt wäre verdient gewesen“, meinte Pütz, der mit seinem Team zufrieden war und in der dreiwöchigen Pause bis zum 6. April neue Kräfte sammeln will. LM

SG Langenfeld: Geske, Kottwitz – Majeres (4), Rosiak (9/3), Wolter, Preissegger (3), Felder, Herff (2), Schickhaus (1), Eich (5/1), Nelte (4), Justen

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