TuS Erkrath hofft, dass die SGL einen schlechten Tag erwischt.

Im Hinspiel hatten die Langenfelder (r.) Erkrath (hier Rainer Stürmer) fest im Griff. Die Gäste gewannen souverän mit 28:20.
Im Hinspiel hatten die Langenfelder (r.) Erkrath (hier Rainer Stürmer) fest im Griff. Die Gäste gewannen souverän mit 28:20.

Im Hinspiel hatten die Langenfelder (r.) Erkrath (hier Rainer Stürmer) fest im Griff. Die Gäste gewannen souverän mit 28:20.

Archiv Stefan Fries

Im Hinspiel hatten die Langenfelder (r.) Erkrath (hier Rainer Stürmer) fest im Griff. Die Gäste gewannen souverän mit 28:20.

Langenfeld. Beide Trainer sind sich einig: Sowohl Heino Kirchhoff (SG Langenfeld) als auch Ulli Beuel (TuS Erkrath) sehen vor dem Derby in der Handball-Verbandsliga Spitzenreiter Langenfeld in der absoluten Favoritenrolle (Samstag, 20 Uhr, Konrad-Adenauer-Gymnasium). "Die Erkrather sind doch meilenweit von uns entfernt. Natürlich werden wir gewinnen und wollen dabei auch unsere gute Torbilanz weiter ausbauen", sagt Kirchhoff. Die SGL hat mit 337 Treffern die wenigsten Gegentore aller drei Meisterschafts-Anwärter kassiert und stellt damit die beste Abwehr der Liga, die durch Michael Daun, der sich zugleich als starker Kreisläufer erwiesen hat, noch schwerer zu überwinden ist.

"Natürlich sind wir in Langenfeld nur krasser Außenseiter. Aber auch Langenfeld hat schon schwächere Partien abgeliefert, und wir werden versuchen, so lange wie möglich dran zu bleiben. Letztlich haben wir dort nichts zu verlieren", sagt TuS-Trainer Beuel.

Nach dem schon beinahe überlebenswichtigen Erfolg gegen den HSV Dümpten konnte in den Reihen des TuS Erkrath zwar durchgeatmet werden, aus dem Schneider sind die Schützlinge von Trainer Ulli Beuel jedoch keineswegs. Gerade einmal zwei Punkte beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Mit viel Tempo will die SGL die Erkrather unter Druck setzen

Ganz anders sieht es bei Spitzenreiter Langenfeld aus. Gegen den TuS ist Tempo und Offensive angesagt. "Mit dieser Marschroute werden wir Erkrath ständig unter Druck setzen", sagt Trainer Kirchhoff. Seine Mannschaft hatte schon im Hinspiel beim 28:20 in Erkrath keine Probleme. Obwohl Kai Wille und Niklas Körner noch immer verletzt sind, steht ein großes Aufgebot zur Verfügung. "Wir haben viele Wechselmöglichkeiten, so dass wir das Tempo hochhalten können", sagt Kirchhoff.

Die SG Langenfeld, Mettmann-Sport und Unitas Haan stehen punktgleich (22:4) an der Tabellenspitze. Langenfeld hat das beste Torverhältnis. Dieses ist nach der Saison aber nicht für den Aufstieg entscheidend, sondern der direkte Vergleich. Und da hat Mettmann - mit Siegen gegen Haan und die SGL - derzeit die besten Karten.

Mettmann hat die Partie in Haan mit 31:25 gewonnen.

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