TuS gelingen im 1. Durchgang lediglich drei Tore.

Langenfelds Manuel Daun kommt frei zum Wurf. Drei Erkrather können nur zuschauen.
Langenfelds Manuel Daun kommt frei zum Wurf. Drei Erkrather können nur zuschauen.

Langenfelds Manuel Daun kommt frei zum Wurf. Drei Erkrather können nur zuschauen.

Stefan Fries

Langenfelds Manuel Daun kommt frei zum Wurf. Drei Erkrather können nur zuschauen.

Langenfeld. Die Erkrather Spieler eilten nach den Schlusssirene so schnell wie möglich in die Kabine, die Langenfelder Handballer ließen sich von ihren Fans feiern. Die eine war so verständlich wie die andere Reaktion: Der TuS hatte bei der SGL mit 12:44 (3:20) die höchste Niederlage der Saison erlitten, die SG Langenfeld den höchsten Sieg gefeiert. Sie ist nach dem 37:37 zwischen Mettmann-Sport und Haan nun alleiniger Verbandsliga-Spitzenreiter.

"Das war schon eine ordentliche Duftmarke, die wir da gesetzt haben. Wir haben das hohe Tempo von der ersten bis zur letzten Minuten gehalten", zog Trainer Heino Kirchhoff Bilanz.

Bei dieser Spielweise standen die TuS-Spieler vom Anpfiff weg unter ständigem Druck. Während ihr Angriff keine Lücke in der SGL-Deckung fand, hatte Torwart Josip Juricic nach zwölf Minuten schon zehnmal hinter sich greifen müssen. Entnervt wechselte er mit Patrick Bily.

TuS benötigt 14 Minuten Anlaufzeit bis zum ersten Treffer

An der Torflaute änderte sich nichts. So dauerte es unglaubliche 14 Minuten, bis der TuS zum ersten Torerfolg kam.

Natürlich war früh schon alles entschieden, doch schaltete die SGL nicht eine Minute zurück. Kirchhoff konnte es sich erlauben, die sechs Spieler der ersten Halbzeit nach der Pause fast komplett auszuwechseln.

Langenfeld: Kottitz, Hanke - Majeres (2), Rosiak (3), Preissegger (6), Werkmeister (5/4), Voigt(1), Daun (2), Nelte (5), Plaskocinski (2), Klimke (2), Wagener (2), Justen (6), Herff (8/2)

Erkrath: Juricic, Bily - Frank (1), Löring (4), Stürmer (1), Hänning(1), Tölker (1), Tietge, Mensell, Garschegel (1), Bosniak (3)

Nun waren Matthias Herff, Thomas Justen oder Andreas Nelte an der Reihe. Und Kapitän Dennis Werkmeister bestätigte auch im Sieben-Meter-Werfen mit vier Treffern seine Klasse.

Mit zunehmender Spielzeit stellte sich bei den Zuschauern Mitleid mit den Gästen ein - nicht aber bei den Langenfeldern, die die zahlreichen Fehlpässe der Erkrather immer wieder aufmerksam abfingen und zu erfolgreichen Gegenstößen nutzten. Dem Angriffswirbel, dem ständigen Kreuzen im Spielaufbau hatte der Gegner absolut nichts entgegenzusetzen.

Bereits nach 47 Minuten erzielte Herff den 40. Treffer. Erst danach wurde ein Gang zurückgeschaltet. So kam der TuS am Ende wenigsten noch zu einer zweistelligen Torzahl, muss jedoch bei ähnlichen Leistungen um den Klassenerhalt fürchten.

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