Mit 36:31 sicherten sich die Handballer der SGL im Spiel gegen den wiedererstarkten TV Kettwig ihren neunten Sieg in Serie.

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Kaum zu halten war Langenfelds Bastian Plaskocinski, der mit acht Toren die meisten SGL-Treffer erzielte.

Kaum zu halten war Langenfelds Bastian Plaskocinski, der mit acht Toren die meisten SGL-Treffer erzielte.

Stefan Fries

Kaum zu halten war Langenfelds Bastian Plaskocinski, der mit acht Toren die meisten SGL-Treffer erzielte.

Langenfeld. Die Handballer der SG Langenfeld haben ihren Siegeszug als Aufsteiger der Verbandsliga auch im ersten Spiel des neuen Jahres fortgesetzt. Der Kettwiger TV hatte trotz harter Gegenwehr keine Chance und musste die Überlegenheit der SGL anerkennen, die mit 36:31 (18:13) ihren neunten Sieg in Serie feierte.

Kettwig zeigt sich lange als absolut gleichwertiger Gegner

"Das war eine von beiden Mannschaften intensiv und mit Herz geführte Partie. Ich glaube, die Zuschauer haben ein gutes Spiel gesehen", urteilte Langenfelds Trainer Heino Kirchhoff. Kettwig war bis Mitte der ersten Halbzeit gleichwertig, obwohl die Mannschaft von Spielertrainer und Ex-Nationalspieler Mirko Bernau nie in Führung gehen konnte.

Allmählich nahm die SGL jedoch Fahrt auf. Mehrere kluge Pässe zu Kreisläufer Jörg Schulthindrik trugen wesentlich zu einer 9:6-Führung (18.) bei. Entscheidenden Anteil an dem erfolgreichen Start ins neue Jahr hatte auch Langenfelds Torwart Tobias Kottwitz, der die gesamten 60 Minuten zwischen den Pfosten stand und mehr als ein Dutzend Würfe meisterte.

Geschlossenheit zeigte die SGL, als sie nacheinander drei Tore in Unterzahl erzielte und damit den Grundstein zum deutlichen Pausenstand legte. Als die Kirchhoff-Truppe nach Wiederbeginn auf 22:14 (34.) davonzog, gab es bereits keine Zweifel mehr an ihrem Sieg.

Entscheidung fällt erst in der letzten Viertelstunde

Kettwig steckte jedoch nie auf und nutzte zahlreiche Fehlpässe des Gegners aus, um auf 25:22 (44.) heranzukommen. Kirchhoff nahm eine Auszeit, nach der seine Mannschaft wieder Biss zeigte. Als Vinzenz Preissegger mit einem gekonnten Heber das letzte Tor erzielte, gab es viel Applaus von den Zuschauern.

Bastian Plaskocinski verwandelte alle fünf für die Langenfelder gegebenen Siebenmeter. Dennis Werkmeister und Andreas Nelte glänzten mit insgesamt 13 Treffern aus dem Rückraum.

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