Der Manager hat nun auch den Trainerposten übernommen.

Handball
Seit Jahren gibt Kalle Töpfer (l.) vollen Einsatz für den TuS Lintorf. Archiv

Seit Jahren gibt Kalle Töpfer (l.) vollen Einsatz für den TuS Lintorf. Archiv

dth

Seit Jahren gibt Kalle Töpfer (l.) vollen Einsatz für den TuS Lintorf. Archiv

Ratingen. Kalle Töpfer gönnt sich gegenwärtig ein paar entspannte Tage beim Skilaufen in Österreich. Die hat sich der Handballtrainer des TuS Lintorf auch redlich verdient nach der so turbulent verlaufenen Verbandsliga-Hinrunde. Im Sommer gelang es ihm als Manager nicht nur, die Mannschaft weitgehend zusammen zu halten, er konnte sie auch auf einigen Posten verstärken.

Töpfers Neuverpflichtungen fügen sich gut ins Team ein

Großes Pech dabei war es, dass Marvin Wettemann, der aus Wülfrath geholt wurde, bisher überhaupt noch nicht spielen konnte. Der 21 Jahre alte Heiligenhauser, jüngster Spieler des Kaders, kam verletzt und nun hofft man innig, dass er in der am 24. Januar beginnenden Rückrunde endlich mitwirken kann.

Als echter Kracher erwies sich der 25 Jahre alte Max Kronenberg. Schon seit Jahren bemühte sich Kalle Töpfer, das Talent zu seinen Wurzeln zurückzuholen an den Breischeider Weg. Im Sommer gelang es endlich. Kronenberg hatte allerdings nach langer Spielpause riesigen Trainingsrückstand. Aber das ist längst Vergangenheit.

Erfreulich zudem, wie sich Marc Albrecht unter Töpfer steigern konnte. Eigentlich war Albrecht eher für die 2. Mannschaft (Bezirksliga) vorgesehen.

Trotz der Verstärkungen kam es nach nur wenigen Spieltagen zur Trennung von Trainer Ralf Knigge. Wieder musste Töpfer ran. Jetzt mit Doppelfunktion: Manager und Trainer. Wobei er immer klarstellte, dass seine Trainertätigkeit nur eine Übergangslösung sei. Und jetzt meldet er aus Österreich: „Ich habe einen guten Mann gefunden. Wenn wir dessen endgültige Zusage bekommen, greift er sofort an. Wenn nicht, mache ich es weiter – aber nur bis zum Saisonschluss.“

Töpfer, der frühere Handball-Profi, hat viel bewegt, seit er das Traineramt übernahm. Er brachte nicht nur Kronenberg in Bestform, er schaffte es auch, sein Team neu zu orientieren. Denn die Ex-Angermunder Lukas Haertler und Lars Brümmer meldeten sich nach Knigges Rausschmiss ab – das schmerzte. All das waren auch die Gründe, weshalb sich die Lintorfer derzeit mit Platz neun begnügen müssen. Die Blicke gehen in die untere Region.

Ein Schlüsselspiel ist sicherlich das erste des neuen Jahres und das zugleich vorletzte Hinrundenspiel, wenn der unberechenbare Lokalrivale TV Angermund an den Breitscheider Weg kommt (10. Januar, 18 Uhr).

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