Wülfrath verliert auch das Rückspiel um die Westdeutsche Meisterschaft.

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Till Märtens hat in der Abwehr seinen Gegenspieler im Griff. Tobias Spiegelberg (l.) beobachtet die Szene.

Till Märtens hat in der Abwehr seinen Gegenspieler im Griff. Tobias Spiegelberg (l.) beobachtet die Szene.

Simone Bahrmann

Till Märtens hat in der Abwehr seinen Gegenspieler im Griff. Tobias Spiegelberg (l.) beobachtet die Szene.

Wülfrath. Vor der Rekordkulisse von mehr als 600 Zuschauern unterlag die männliche Handball-C1-Jugend des TB Wülfrath im Finale um die Westdeutsche Meisterschaft nach der klaren Hinspielniederlage auch im Rückspiel gegen die HSG Menden/Lendringsen mit 26:30 (15:13). Sie feierte mit ihren Fans dennoch ein Handball-Spektakel.

Nach dem schnellen 0:4 (3.) und 2:6 (7.) brachten die Wülfrather den Favoriten mit blitzschnellen Kontern und resoluten Angriffen sogar ins Wanken. Vor allem der wurfstarke Tobi Spiegelberg gab den Gästen unlösbare Rätsel auf. Erst nach dem 10:8 (17.) kamen diese wieder besser ins Spiel. Trotzdem konnte Wülfrath einen Zwei-Tore-Vorsprung mit in die Pause nehmen.

In der zweiten Hälfte ließen dann aber gegen die körperlich überlegenen Sauerländer die Kräfte nach. Nach dem 17:14 (27.) gerieten die Schützlinge des Trainerduos Jörg Märtens/Stefan Goldau in Rückstand. Bis zum 26:27 (47.) blieb es eine Partie auf des Messers Schneide, ehe die starken Gäste am Ende nach drei Toren in Folge ein wenig zu hoch die Oberhand behielten. "Wir haben eine sensationelle Saison gespielt und sind mit dem Erreichten vollauf zufrieden", betonte Co-Trainer Goldau. "Wir haben in zwei tollen Finalspielen gegen einen besseren Gegner verloren."

Schmidt, Grob, Engler - Märtens (7/2), Spiegelberg (6/1), Kraemer (4), Claussen (4), Mandlik (2), Hebel (1), Heffels (1), Feichtinger (1), Müller, Felchner, d’Avoine, Kühne

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