Die SG Langenfeld zählt als Tabellenzweiter hinter TuSEM II zu den Gejagten. Der TV Kettwig ist der nächste Jäger.

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Langenfelds Trainer Heino Kirchhoff zeigt sich zu Beginn des neuen Jahres kämpferisch. Der direkte Durchmarsch in die Oberliga scheint tatsächlich möglich.

Langenfelds Trainer Heino Kirchhoff zeigt sich zu Beginn des neuen Jahres kämpferisch. Der direkte Durchmarsch in die Oberliga scheint tatsächlich möglich.

Dirk Thomé

Langenfelds Trainer Heino Kirchhoff zeigt sich zu Beginn des neuen Jahres kämpferisch. Der direkte Durchmarsch in die Oberliga scheint tatsächlich möglich.

Langenfeld. Die Handballer der SG Langenfeld schwimmen als Verbandsliga-Aufsteiger auf einer Welle des Erfolgs. Ihre letzte Niederlage datiert vom 20. September 2008 in eigener Halle gegen TuSEM Essen II.

Seitdem rückte das Team bis auf den 2. Platz vor. Es wird von Spitzenreiter Essen nur noch durch die schlechtere Tordifferenz getrennt und ist damit zu einem Anwärter auf die Meisterschaft aufgerückt.

"Wenn wir schon so weit gekommen sind, wollen wir auch dranbleiben und unsere Chance nutzen", steckt Trainer Heino Kirchhoff neue Ziele ab. Aber bereits das erste Spiel im neuen Jahr, das vorletzte der Hinrunde, wird zu einem echten Prüfstein.

Der Gegner heißt Kettwiger TV und stellt sich am Samstag um 18.15 Uhr in der Halle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums vor. Kirchhoff hat eine hohe Meinung von den Essenern, die auf dem 8. tabellenplatz stehen.

"Kettwig ist zwar schlecht in die Saison gestartet, hat jedoch sehr viel Potenzial. Der Torwart, ein starker Rückraum und ein schneller Linksaußen ragen aus der gut besetzten Mannschaft heraus."

Der SGL-Trainer rechnet damit, dass seine Mannschaft voll gefordert wird. Nicht nur in diesem Spiel, sondern auch in den nächsten Wochen, wenn es gegen Unitas Haan, Neusser HV, Radevormwald/Herbeck und eben TuSEM II geht.

Seit dem vergangenen Sonntag bereitet sich die SGL auf diese Prüfungen vor. Dreimal hintereinander wurde trainiert, am Mittwoch eine Pause eingelegt und am Donnerstag noch einmal Gas gegeben.

Bis auf Thomas Eich (Mandelentzündung) sind alle Spieler gesund, so dass Kirchhoff fast sein stärkstes Aufgebot zur Verfügung hat. Entscheidend wird sein, wie schnell es nach der kurzen Feiertagspause seinen Rhythmus wiederfindet.

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