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Das Hinspiel ging klar an Mettmann-Sport mit Trainer Markus Neusser (hinten). Samstagabend hofft Langenfelds Trainer Heino Kirchhoff in der eigenen Halle auf ein Duell auf Augenhöhe.

Das Hinspiel ging klar an Mettmann-Sport mit Trainer Markus Neusser (hinten). Samstagabend hofft Langenfelds Trainer Heino Kirchhoff in der eigenen Halle auf ein Duell auf Augenhöhe.

Simone Bahrmann

Das Hinspiel ging klar an Mettmann-Sport mit Trainer Markus Neusser (hinten). Samstagabend hofft Langenfelds Trainer Heino Kirchhoff in der eigenen Halle auf ein Duell auf Augenhöhe.

Langenfeld/Mettmann. Der Dreikampf um die Krone in der Handball-Verbandsliga (Gruppe 2) wird am Samstag in Langenfeld einen Höhepunkt finden. Denn um 18.15 Uhr erwartet die SG Langenfeld den Spitzenreiter Mettmann-Sport. Ein Derby, dass bestimmt für eine volle Halle und Hochspannung sorgen wird.

Beide Trainer schieben die Rolle des Favoriten dem Gegner zu

Die beiden Trainer bemühen sich sichtlich darum, Druck von ihren Mannschaften zu nehmen: "Ich hoffe, es wird spannender als im Hinspiel. Da hatten wir nicht die Spur einer Chance", erklärt Langenfelds Trainer Heino Kirchhoff. Mettmann sei ganz klar Favorit, auch wenn seine Mannschaft zuhause deutlich selbstbewusster auftrete und mit Fabrice Vogt und Manuel Daun erfahrene Verstärkung erhalten habe. "Die Mettmanner spielen mit einer bewundernswerten Leichtigkeit und einem überragenden Jens Fischer." Bei seiner Mannschaft laufe dagegen viel mehr über den Kampf.

Kirchhoffs Gegenüber, Markus Neusser, redet dagegen die SGL zum Favoriten, was er allerdings gar nicht unbedingt als Vorteil für den Gegner sieht: "Langenfeld muss noch dringender gewinnen als wir und hat klar den höheren Druck. Wenn wir gewinnen, wäre die Saison noch lange nicht gelaufen, aber wir hätten schon eine gute Ausgangsposition. Und die wollen wir auch haben."

Tatsache ist, dass die SG Langenfeld schon jetzt einen Punkt hinter Mettmann-Sport steht und das schwerere Restprogramm hat. Dazu gehört auch noch das Spiel gegen Unitas Haan, dem dritten Teilnehmer im Aufstiegskampf. Mit einem Sieg könnte Mettmann genüsslich auf dieses weitere Duell warten. "Wir hätten es dann selbst in der Hand, den Aufstieg perfekt zu machen", beschreibt Neusser die mögliche Luxussituation.

Aber Langenfeld wird alles daran setzen, seine bisher lupenreine Heimbilanz sauber zu halten. "Wir werden uns etwas einfallen lassen. Wenn unsere Torleute dann besser halten als im Hinspiel und wir selbstbewusster auftreten, können wir es auch schaffen", zeigt sich Kirchhoff dann doch noch hoffnungsvoll.

Der SV Hilden-Nord ist Fünfter (19 Spiele, 31 Punkte, 40:33 Tore). Tuspo Richrath hat in den vergangenen Spielen mächtig Boden gutgemacht und sich auf den zehnten Platz vorgeschoben (18 Spiele, 22 Punkte, 23:29 Tore).

Die Partie in Richrath endete 2:2. Alfred Ziegler und Benjamin Thoma hatten Hilden in Führung geschossen. Die Richrather Matthias Castens und Michael Forisch sorgten für den Ausgleich.

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