ME-Sport muss am Samstag im WHV-Pokal gegen Ligakonkurrent Hamborn antreten. Am Dienstag wird dann das Abstiegsduell gegen den LTV nachgeholt.

Mettmanns Trainer Markus Neusser steht am Samstag vor einer schwierigen Situation. Nach dem verlorenen Spiel in Wülfrath muss sich ME-Sport auf den Abstiegskampf konzentrieren. Dem eigenen Publikum will er aber auch im Pokal keine Magerkost bieten.
Mettmanns Trainer Markus Neusser steht am Samstag vor einer schwierigen Situation. Nach dem verlorenen Spiel in Wülfrath muss sich ME-Sport auf den Abstiegskampf konzentrieren. Dem eigenen Publikum will er aber auch im Pokal keine Magerkost bieten.

Mettmanns Trainer Markus Neusser steht am Samstag vor einer schwierigen Situation. Nach dem verlorenen Spiel in Wülfrath muss sich ME-Sport auf den Abstiegskampf konzentrieren. Dem eigenen Publikum will er aber auch im Pokal keine Magerkost bieten.

Simone Bahrmann

Mettmanns Trainer Markus Neusser steht am Samstag vor einer schwierigen Situation. Nach dem verlorenen Spiel in Wülfrath muss sich ME-Sport auf den Abstiegskampf konzentrieren. Dem eigenen Publikum will er aber auch im Pokal keine Magerkost bieten.

Mettmann. Dass seine Oberliga-Handballer am Samstag im Pokal des Westdeutschen Handballverbandes (WHV) stehen, reißt Mettmanns Trainer Markus Neusser nicht gerade zu Begeisterungsstürmen hin. Denn wegen dieser Partie gegen Ligakonkurrent Hamborn 07 (20 Uhr, Herrenhaus) musste das Meisterschaftsspiel gegen LTV Wuppertal auf Dienstag (20.15 Uhr) verschoben werden.

Maik Schneider und Peter Weiß werden vielleicht geschont

Während es für ME-Sport im Pokal gegen die Sportfreunde Hamborn am Samstag darum geht, eine Runde weiter zu kommen, geht es am Dienstag gegen den LTV um das Überleben in der Oberliga. Kein Wunder also, dass Trainer Neusser nach einer diplomatischen Redewendung sucht: "Wenn Hamborn zu schlagen ist, wollen wir sie schlagen. Aber natürlich ist das nicht vergleichbar mit dem Abstiegsduell gegen Wuppertal."

"Es sind die unerklärlichen Phänomene in meiner Mannschaft: Sie kann nach einem Rückstand immer wieder ins Spiel zurückkommen. Nur wenn sie führt, wird sie nervös."

Markus Neusser, Trainer ME-Sport

So steht der Mettmanner Trainer vor einer schwierigen Gratwanderung: Auf der einen Seite will er dem eigenen Publikum nach der Pleite in Wülfrath am vorigen Wochenende am Samstag gegen Hamborn eine vernünftige Leistung zeigen, auf der anderen Seite will er natürlich kein Risiko eingehen, seine Mannschaft drei Tage vor dem extrem wichtigen Spiel gegen Wuppertal zu schwächen: "Wer spielt, soll sich zerreißen, wer nicht fit ist, wird geschont."

Deshalb ist noch nicht klar, ob Maik Schneider und Peter Weiß überhaupt auflaufen werden. Denn Schneider quält sich schon länger mit einem geplatzten Schleimbeutel in der Hüfte herum. "Darunter hat er schon in Wülfrath gelitten. Da konnte ich aber nicht auf ihn verzichten. Wenn er jetzt vor dem Spiel nicht schmerzfrei ist, wird er nicht eingesetzt."

Neuzugang Weiß hat Probleme mit einer Oberschenkelverletzung, die sein Trainer auch lieber auskuriert sehen würde. "Ich weiß, was Peter kann. Doch bisher konnte er es noch nicht zeigen. Erst war er krank, dann wegen seiner Familie verreist und danach verletzt. Ich hoffe, dass er bald richtig loslegen kann."

Auch Hamborn steht wegen des Pokals vor einer Doppelbelastung

Chancenlos sieht Neusser seine Mannschaft am Samstag gegen Hamborn absolut nicht. Die Gäste stehen wohl auf dem fünften Tabellenplatz und damit ungleich besser da als die im Abstiegssumpf feststeckenden Mettmanner.

Aber willkommen wird das eingeschobene Pokalspiel auch den Hambornern nicht sein: Sie müssen ebenfalls am Dienstagabend ihr Meisterschaftsspiel nachholen. Und dazu müssen sie zum Tabellendritten Hilgen. Bei einer Niederlage würde Hamborn den Kontakt nach oben verlieren.

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