TB Wülfrath tritt beim Tabellenführer an.

Wülfrath. Spiele am Sonntagmorgen sind nicht jedermanns Sache. Die Handballer des TB Wülfrath können am Sonntag aber beweisen, dass sie der eher ungewöhnliche Termin nicht aus dem Konzept bringt. Sonntag um 11.15 Uhr (Sporthalle Hamborner Straße, Duisburg) wartet jedoch ein ganz heftiges Kaliber. Auswärts gegen den bislang verlustpunktfreien Oberligaspitzenreiter (sechs Siege) ist der aktuelle Tabellenvorletzte wahrscheinlich so sehr Außenseiter wie noch nie in dieser Saison.

"Mitfavorit Remscheid hat eine richtig gute erste Sieben. Aber Hamborn hat 14 starke Leute im Kader", schwärmt Wülfraths Trainer Jan Kassens. Er selbst ist froh mit 13 Mann anreisen zu können. Mit an Bord auch Neuzugang Marius Rauen. Der junge Rückraumspieler, der weiterhin auch für den Ohligser TV in der A-Jugend-Regionalliga spielen wird, trainiert einmal die Woche (jeweils donnerstags) mit seinen neuen Kollegen in der Fliethe. "Das sehe ich aber nicht als großes Problem. Er ist ein spielintelligenter Spieler, der sich schnell bei uns integrieren wird", ist Kassens überzeugt.

"Wir müssen vernünftig spielen und versuchen, diese Phasen auszubauen. Dann können wir mithalten."

Jan Kassens’ Forderung an seine Mannschaft gegen Hamborn

Ansonsten gibt es abgesehen von den Langzeitverletzten keine gravierenden Blessuren zu beklagen. Alle Mann sind soweit fit.

Tabellenführer Hamborn ist aus Kassens Sicht ein ganz heißer Aufstiegskandidat. "Hamborn steht sehr gut organisiert in der Abwehr und verfügt im Angriff über einen ganz starken Rückraum. Insgesamt ein Gegner, der sehr diszipliniert und strukturiert spielt", weiß Kassens, der darin aber sogar einen gewissen Vorteil für seine Mannschaft sieht. "Man kann sich auf Hamborn viel besser einstellen, als auf die meisten anderen Gegner der Liga", findet der Trainer.

Als allererstes gilt es für die Wülfrather aber, sich auf ihr eigenes Spiel zu konzentrieren. "Wir müssen vernünftig spielen und versuchen, diese Phasen auszubauen. Dann können wir auch gegen eine Spitzenmannschaft der Oberliga mithalten", fordert Kassens. Oft genug hat es ihn schon gewurmt, dass durch einen zwischenzeitlichen Durchhänger ein besseres Ergebnis verschenkt wurde.

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