Die Unitas findet ein Stück zu alter Stärke zurück und schlägt die favorisierten Langenfelder glatt mit 33:29 (15:15).

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Der frisch gebackene Vater Martin Panthel setzt sich mit viel Dynamik gegen die SGL-Abwehr durch und erzielt eines seiner vier Tore.

Der frisch gebackene Vater Martin Panthel setzt sich mit viel Dynamik gegen die SGL-Abwehr durch und erzielt eines seiner vier Tore.

Stefan Fries

Der frisch gebackene Vater Martin Panthel setzt sich mit viel Dynamik gegen die SGL-Abwehr durch und erzielt eines seiner vier Tore.

Haan. Heino Kirchhoff und seine Langenfelder Verbandsliga-Handballer hatten sich von ihrem Ausflug nach Haan mehr versprochen: Als Tabellenzweiter mit Aufstiegsambitionen war die SGL angereist.

Doch die Unitas Haan besann sich alter Tugenden und schickte die Gäste mit einer 29:33-Niederlage nach Hause und auf den dritten Platz.

"Das war wichtig", atmete Haans Trainer Jürgen Tiedermann hörbar durch. "Ich hätte vor dem Spiel nicht damit gerechnet, aber es war dann doch eine klare Sache."

Langenfeld gelang es nie, in Führung zu gehen. Und schon kurz vor der Halbzeitpause hatte der Haaner Trainer das richtige Abwehrmittel gegen Langenfeld gefunden und deren Rückraum-Kanonier Dennis Werkmeister durch eine Manndeckung ausgeschaltet.

Bei Langenfeld fehlen Tobias Kottwitz und Vinzenz Preissegger

Vielleicht war für die Langenfelder aber auch das Fehlen von Torwart Tobias Kottwitz und Vinzenz Preissegger mit entscheidend für die erste Niederlage nach neun Siegen in Serie.

Nach der Pause übernahm die Unitas endgültig das Ruder und hatte in Person von Benjamin Ramhofer den spielentscheidenden Torjäger. "Ich habe mich für Benni sehr gefreut, dass er seine Chance so gut genutzt hat", war Tiedermann voll des Lobes für seinen Rückraumspieler, der acht Tore erzielen konnte.

Als Stefan Panthel zum 28:22 traf, war das Spiel gelaufen. Langenfeld hatte letztmals zum 18:18 ausgleichen können. Dann hatte der Unitas-Express richtig Fahrt aufgenommen.

Einen starken Rückhalt fanden die Haaner in der zweiten Halbzeit in Carsten Täubner im Tor, der nach seiner langen Verletzungspause erstmals diese Saison auflief und eine klasse Leistung zeigte.

Bei Unitas-Trainer Tiedermann kehrt etwas Optimismus zurück

Langenfelds Trainer Heino Kirchhoff verfiel angesichts der Niederlage nicht in tiefe Trauer: "Wir sind eigentlich nie so richtig ins Spiel gekommen. Uns fehlt eben doch noch vieles. Jetzt können wir nur hoffen, dass wir nicht durchgereicht werden."

Jürgen Tiedermann blickt nach einigen schweren Wochen wieder etwas optimistischer nach vorne: "Jetzt kommen die leichteren Spiele gegen Hückeswagen und die TSG Solingen, mit denen wir hoffentlich eine bessere Rückrunde einläuten können."

Einem wird das Spiel auf jeden Fall ganz besonders in Erinnerung bleiben: Unitas-Spieler Martin Panthel war in der Nacht zuvor erstmals Vater geworden.

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