Im Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstieg zählt für die Handballerinnen von Mettmann-Sport nur ein Sieg in Süchteln.

Mettmanns Caro Fisch ist gegen Süchteln wieder dabei.
Mettmanns Caro Fisch ist gegen Süchteln wieder dabei.

Mettmanns Caro Fisch ist gegen Süchteln wieder dabei.

Dirk Thomé

Mettmanns Caro Fisch ist gegen Süchteln wieder dabei.

Kreis Mettmann. Im Fernduell um den Aufstieg mit Etus Wedau haben die Oberliga-Handballerinnen von Mettmann-Sport am Wochenende eine lösbare Aufgabe vor sich:

Gastgeber ASV Süchteln steht auf Rang fünf jenseits von Gut und Böse (Sonntag, 17 Uhr), für die Mettmannerinnen zählt jeder Punkt. "Ich erwarte ein hartes Stück Arbeit", rechnet Mettmanns Trainer Christoph Schon dennoch mit heftiger Gegenwehr.

Im Hinspiel hatte Süchteln durch robustes Auftreten in der ersten Halbzeit überzeugt, war dann aber eingebrochen. In Erinnerung geblieben ist dabei besonders Süchtelns starke Halblinke, auf die im Rückspiel besonderes Augenmerk gelegt wird.

Alles andere als ein Sieg wäre für Mettmann ein Rückschritt: Immerhin muss der Tabellenzweite in den kommenden Wochen noch beim Tabellenführer Wedau antreten sowie in Friedrichsfeld (3.).

Zum Ende der Saison gibt es dann noch die Derbys in Wülfrath und gegen Erkrath, der Weg zur Oberligameisterschaft ist also steinig.

Rocky Petridou und Caro Fisch sind in Süchteln wieder dabei, Dana Böhmer rückt wieder ins zweite Glied. maq/hf

Einen möglicherweise bereits vorentscheidenden Schritt in Richtung Nichtabstieg können die Handballerinnen des TuS Erkrath (12.) am Samstag machen:

Zu Gast ist der zwei Punkte schlechteren Neusser HV, der als Tabellendreizehnter momentan den ersten Abstiegsplatz der Oberliga einnimmt (18 Uhr, Karlstraße).

Die Neusserinnen hatten nach dem Abstieg aus der Regionalliga und dem darauf folgendem Umbruch große Probleme, sich in der Liga zurecht zu finden. Nach Siegen in Kempen und Lobberich schien Neuss auf dem richtigen Weg, ehe es in den letzten beiden Partien doch wieder empfindliche Niederlagen setzte.

Im Gegensatz dazu beendeten die Erkratherinnen ihre Niederlagenserie zuletzt mit zwei sicheren Erfolgen. Nun sieht die Zukunft für die Mannschaft von Trainer Jens Doleys wieder rosiger aus.

"Wir müssen dieses Schlüsselspiel einfach gewinnen, ansonsten sind unsere beiden vorangegangenen Erfolge nur Makulatur, und wir stecken wieder mitten im Abstiegskampf," sagt Doleys. Ein Erfolg würde dem TuS ein komfortables Vier-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge verschaffen.

Zum Mittelfeldduell müssen die Handballerinnen des TB Wülfrath beim HSV Gräfrath II antreten (Sonntag, 14.40 Uhr, Klingenhalle). Gräfrath rangiert auf Rang zehn, die Gäste haben als Tabellenneunter zwei Punkte mehr auf der Habenseite.

Bei fünf, beziehungsweise sieben Punkten Abstand auf den ersten Abstiegsplatz geht es wohl für beide Teams um nicht mehr allzu viel, auch wenn die Solingerinnen noch nicht ganz gesichert scheinen.

"Nachdem die Gräfratherinnen in der letzten Partie beim TuS Erkrath einen kleinen Rückschlag erlitten haben, erwarte ich einen hochmotivierten Gegner, der darauf aus sein wird, diese Scharte auszuwetzen.

Aber auch wir haben nach der Packung in Wedau etwas gut zu machen", erwartet Wülfraths Trainer Jurek Tomasik eine enge Partie.

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