Nach neun verlorenen Spielen in Folge muss der TuS am Sonntag zum Tabellenzweiten EtuS Wedau. Wülfrath hat es mit dem Tabellendritten Rheydt zu tun.

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Erkraths Trainer Jens Doleys gibt seiner Mannschaft während einer Auszeit Anweisungen. Immer wieder hat der TuS durch Schwächephasen mögliche Punktgewinne aus der Hand gegeben.

Erkraths Trainer Jens Doleys gibt seiner Mannschaft während einer Auszeit Anweisungen. Immer wieder hat der TuS durch Schwächephasen mögliche Punktgewinne aus der Hand gegeben.

Dirk Thomé

Erkraths Trainer Jens Doleys gibt seiner Mannschaft während einer Auszeit Anweisungen. Immer wieder hat der TuS durch Schwächephasen mögliche Punktgewinne aus der Hand gegeben.

Wülfrath/Erkrath. Kaum eine Chance, die "schwarze Serie" von neun verlorenen Spielen in Folge zu durchbrechen dürften die Handballerinnen des TuS Erkrath in ihrer ersten Partie im neuen Jahr haben. Gastgeber des Oberligisten ist nämlich niemand geringerer als der aktuelle Tabellenzweite EtuS Wedau, der nach Minuspunkten sogar die Tabelle anführt und sich bislang in heimischer Umgebung noch keine Blöße gegeben hat. Anwurf in der Halle der Gesamtschule-Süd (Großenbaumer Allee) ist am Sonntag um 16.30 Uhr.

"Die Duisburgerinnen spielen einen sehr schnellen Ball und nutzen die Fehler des Gegners konsequent. Da wäre alles andere als eine deutliche Niederlage eine Überraschung", schätzt auch Erkraths Trainer Jens Doleys ein, was da auf sein Team zukommt, das nach einem tollen Saisonauftakt mittlerweile auf einen Abstiegsplatz gerutscht ist. Hinzu kommt, dass die Duisburgerinnen ganz hervorragend aus der kurzen Winterpause gekommen sind und in der vergangenen Woche ihre Partie beim HSV Gräfrath deutlich gewinnen konnten. Dabei waren auch dort die Tempogegenstöße nach guten Abwehraktionen der Schlüssel zum Erfolg. Die Erkratherinnen hingegen konnten zuletzt zwar phasenweise durchaus überzeugen, brachten sich aber durch Leistungseinbrüche immer wieder um die Chance auf einen Punktgewinn.

Nach der wieder einmal sehr unglücklichen Niederlage gegen den Tabellenvierten aus Friedrichsfeld steht für die Handballerinnen des TB Wülfrath nunmehr die Reise zum Tabellendritten Rheydter TV (Samstag, 20 Uhr, Heckerstraße) auf dem Plan. Der hat sich zuletzt beim knappen Erfolg in Erkrath auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert und ist für einen TBW in guter Form durchaus schlagbar.

"Leider sind wir nach wie vor noch zu schwankend in unseren Leistungen. Bei uns kann innerhalb weniger Minuten all das zusammenbrechen, was wir uns vorher aufgebaut haben. Das muss einfach besser werden", sagt Trainer Jurek Tomasik und sieht noch deutliches Verbesserungspotenzial. "In Rheydt müssen wir einfach die komplette Spielzeit unsere Leistung bringen, sonst ist da nichts zu holen. Immerhin kämpfen die Rheydterinnen noch um die letzte Aufstiegschance. In der Oberliga werden unsere Fehler wesentlich konsequenter bestraft als noch in der vergangenen Saison in der Verbandsliga."

Personell steht beim Turnerbund alles zum Besten, der Trainer kann voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

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