Lintorf bezwingt Erkrath 32:26. Haan setzt sich mit 36:28 durch.

Vergebens stemmten sich die Erkrather gegen die Niederlage beim TuS Lintorf (mit Ball: Daniel Ziebold).
Vergebens stemmten sich die Erkrather gegen die Niederlage beim TuS Lintorf (mit Ball: Daniel Ziebold).

Vergebens stemmten sich die Erkrather gegen die Niederlage beim TuS Lintorf (mit Ball: Daniel Ziebold).

Stefan Fries

Vergebens stemmten sich die Erkrather gegen die Niederlage beim TuS Lintorf (mit Ball: Daniel Ziebold).

Kreis Mettmann. „Soweit ich weiß, haben wir nicht allzu gut gespielt, aber trotzdem gewonnen“, sagte der Trainer des Handball-Verbandsligisten TuS Lintorf, Lars Biermann, nach der Partie. In der Tat siegten seine Mannen mit 32:26 (14:13) und das alles ohne den Coach. Der war nämlich beruflich eingespannt, konnte nicht den Heimerfolg gegen den Tabellen-Vorletzten TuS Erkrath miterleben.

Biermann hatte sich aber bei seiner Vertreterin, Nadine Heinemann, richtig informiert. Es wurde ein klassischer Arbeitssieg für die Lintorfer, bis zur Halbzeit konnten sie sich gegen das 20 Punkte hinter ihnen rangierende Team niemals richtig absetzen.

Mit einer knappen Führung ging es somit in die Halbzeit. Danach wurde der TuS Lintorf seiner Favoritenstellung gerecht und gewann schließlich auch souverän. Da Langenfeld ebenfalls siegte, liegt er aber weiterhin drei Punkte hinter dem Spitzenreiter.

Unitas zeigt vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung

Die Handballer der Unitas Haan bleiben ungeschlagen in 2011. Die Mannschaft von Trainer Jörg Müller bezwang HSG Rade/Herbeck mit 36:28 (21:13) und zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung. „Im Angriff lief es nochmal besser als bisher. Wir haben den Gegner im ersten Durchgang fast überrannt“, so Müller.

Mit einer deutlichen Acht-Tore-Führung konnte sein Team in die Halbzeit gehen, und der Vorsprung wurde auch konsequent beibehalten. Spätestens nach diesem Heimerfolg gehört Haan wieder zu den größten Konkurrenten des Klassenprimus’ SG Langenfeld um den Aufstieg.

TuS Lintorf

Voigtländer, Töpfer, Mielke, Büttner (4), Lesch (1), Sossalla (1), Ziebold (3), Bauerfeld (7), P. Hattig (11/2), Zündorf (3), Schmitz (2)

Erkrath

Jurisic, Löring (6), Bosnjak (5), Corchia (4), Hänning (4), Hasan-Zada (3), Mittelstädt (2), Töller (1), Schmidt (1), Haberzettl, Cöllen, Tietje

Haan

Grünwald, Göken, A. Schmalbuch, M. Panthel (4), Krohm (2), Horscht (1), M. Blau (7/1), P. Schmalbuch (3), S. Panthel (8), C. Tientken (6), Kreisköther (4), Hahn

Ratingen

Zuchowski, Schwaab, M. Beckmann (5), T. Beckmann (7/2), Bertram (1), Gloyna (1), Gorris (2), Heimes, Hölzel (1), B. Jochems (5), P. Jochems, Pawlik, C. Schweinsberg (4), J. Schweinsberg (1), van den Berg (1)

Coach Müller legt seinen Fokus aber erst einmal auf die kommenden Spiele. „Wir haben jetzt drei Partien, bei denen wir schadlos bleiben wollen. Und dann können wir uns auf das Spiel gegen Langenfeld konzentrieren.“ Das findet nämlich erst in vier Wochen statt, zuvor müssen noch die Bergischen Panther, Erkrath und Ohligs geschlagen werden – machbar, aber bestimmt kein Selbstläufer.

Die Handballer des TV Ratingen haben einen knappen 28:27 (15:16)-Heimerfolg einfahren können. Die Freude war groß, gewann die Mannschaft von Sven Esser doch gegen den klar favorisierten TSV Aufderhöhe, momentan auf Platz vier der Verbandsligatabelle.

„Bei solch’ engen Spielen braucht man immer ein wenig Glück. Ein Unentschieden wäre bestimmt auch gerecht gewesen“, gab Esser unumwunden zu. Eben dieses Glück ist seinem Team häufiger in der Hinrunde verwehrt geblieben.

„So ein Erfolg ist für das Team einfach sehr wichtig. Man gibt 60 Minuten alles, und dann muss man auch mal belohnt werden“, so Esser. Der TV Ratingen ist weiterhin auf dem achten Platz, hat aber mittlerweile gute Chancen, in das obere Drittel der Tabelle vorzustoßen – sofern das Glück auch noch ein paar Mal auf seiner Seite sein wird.

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