Verbandsliga: Erkrath gewinnt souverän und überzeugt den kritischen Trainer.

Erkrath. Vladimir Vukoje, Trainer des Handball-Verbandsligisten TuS Erkrath, ist ein Stein vom Herzen gefallen: Nach fünf Niederlagen in Folge gewann seine Mannschaft das Duell gegen Schlusslicht Bergische Panther II mit 34:26 (18:10) und ist damit dem Klassenerhalt ein deutliches Stück näher gekommen.

Zwar ist der TuS mit einem Vier-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge noch nicht aller Sorgen los, aber vor allem psychologisch war der souveräne Erfolg wichtig. "Die Jungs haben gesehen, dass das, was wir trainieren, funktioniert. Wir sind schnell zurückgelaufen und haben super in der Deckung gestanden. Die Art und Weise, wie wir dieses ganz wichtige Spiel gewonnen haben, war beeindruckend", lobte der erfahrene Trainer.

Nach dem disziplinierten Auftreten seiner Mannschaft, die in Sascha Löring den erfolgreichsten Torschützen (11/5) hatte, schaut er aber voller Zuversicht auf die letzten vier Spiele (drei davon auswärts) und die Mission Klassenerhalt. "Aber wir dürfen uns jetzt nicht ausruhen, sondern müssen versuchen, unsere Leistung zu steigern."

Am Tag nach dem eigenen Spiel trieb es Vukoje wieder in eine Sporthalle. Er wollte einen jungen Spieler beobachten - einen potenziellen Kandidaten für die kommende Saison: 20 Jahre alt, schnell, beweglich und auf mehreren Positionen einsetzbar.

"Wir haben die Telefonnummern ausgetauscht. Aber er hat auch andere Angebote", sagt Vukoje, dessen Engagement in Erkrath momentan nur bis zum Saisonende vereinbart ist. Es scheint aber nicht unwahrscheinlich, dass der TuS mit Vukoje auch in die kommende Saison geht.

Erkrath: Jurisic, Billy - Corchia, Löring(11/5), Töller (2), Tiedje (6), Hänning, Frank (3), Stürmer (1), Bosnjak (6), Meusel, Garschagen (5), Görtz

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