Die Unitas tritt als Favoritenschreck bei TuSEM Essen II an.

wza_997x1325_463164.jpeg
Dennis Hahn gehört zu den Spielern, die sich in dieser Saison stark entwickelt haben.

Dennis Hahn gehört zu den Spielern, die sich in dieser Saison stark entwickelt haben.

Stefan Fries

Dennis Hahn gehört zu den Spielern, die sich in dieser Saison stark entwickelt haben.

Haan. Spätestens nach dem klaren Sieg der Unitas Haan gegen den Tabellenzweiten HSG Radevormwald/ Herbeck hat die nächste Begegnung des Haaner Handball-Verbandsligisten eine besondere Brisanz bekommen.

Wenn die Unitas auch nur auf dem fünften Platz und sieben Punkte hinter dem Spitzenreiter aus Essen steht, so fahren die Haaner durchaus nicht chancenlos auf die Margarethenhöhe (Sonntag, 16 Uhr).

Hätte die Unitas gegen Ende der Hinrunde nicht eine ganze Serie von Unentschieden und Niederlagen hinnehmen müssen, so stände dort bestimmt ein echtes Verbandsliga-Spitzenspiel an.

Haan gehört ganz sicher zu den wenigen Mannschaften, vor der Essens Herbert Stauber eine Menge Respekt hat. Schon im Hinspiel feierten die TuSEM-Spieler in Haan ihren 31:29-Sieg ausgelassen, weil sie wussten, wie knapp sie um einen Punktverlust herumgekommen waren.

"Meine Mannschaft sollte sehr motiviert sein", sagt Unitas-Trainer Jürgen Tiedermann, der nach wie vor mit Personalproblemen zu kämpfen hat. "Es sind immer noch Spieler angeschlagen und erkrankt, und ich weiß wirklich nicht, wer am Sonntag auf der Platte steht.

Aber das kennen wir ja in dieser Saison schon." Und, so muss man hinzufügen, in den vergangenen Wochen hat die Unitas mit einer beeindruckenden Siegesserie gezeigt, dass sie mittlerweile mit diesem Problem hervorragend umgehen kann.

Dass TuSEM trotz großer Namen wie Dragunski und Krebitke zu packen ist, hat sich vorige Woche gezeigt, als der Spitzenreiter mit einem knappen 33:32-Sieg beim Lokalderby in Kettwig so gerade noch die Kurve bekam.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer