Am Samstag spielen die beiden Top-Favoriten im Kampf um die Meisterschaft, Mettmann-Sport und die SG Langenfeld, um die Tabellenführung.

Mettmann. Auch wenn erst ein gutes Viertel der Saison gespielt ist, geht es am Samstag bei der Begegnung von Mettmann-Sport und der SG Langenfeld im Mettmanner Herrenhaus schon um allerhand: um die Spitzenposition in der Handball-Verbandsliga-Gruppe 2. Die Mettmanner haben in Radevormwald eindrucksvoll gezeigt, dass sie das Zeug haben, jede Mannschaft in der Liga zu schlagen. Und Langenfeld hat bis jetzt jeden Gegner klar geschlagen.

SGL-Trainer Heino Kirchhoff hat Mettmanns Spiel genau analysiert

"Jetzt haben wir das Topspiel, das wir haben wollten", freute sich Mettmanns Trainer Markus Neusser schon nach dem 38:27-Sieg in Radevormwald. Den nahm der Spitzenreiter aus Langenfeld nicht nur zur Kenntnis, sondern auch auf Video auf. "Die Mettmanner haben Maßstäbe in der Offensive gesetzt, wir in der Abwehr. Deshalb wird es mit Sicherheit ein interessantes, spannendes Spiel", urteilt SGL-Trainer Heino Kirchhoff. "Für uns wird das in Mettmann die erste richtige Aufgabe in dieser Meisterschaft, und der Ausgang ist meiner Meinung nach absolut offen."

"Meine Jungs sind heiß, den Langenfeldern vor voller Halle zu zeigen, dass sie den Aufstieg nicht geschenkt bekommen."

Markus Neusser, Trainer von Mettmann-Sport

Was sein sein Gegenüber Markus Neusser ähnlich sieht: "Beide Mannschaften haben genügend taktische Möglichkeiten, so dass sicher die Tagesform eine große Rolle spielen wird." Besonders vor dem Rückraum des Gegners mit den beiden Torjägern Matthias Herff und Christian Majeres sowie Dennis Werkmeister im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer hat Mettmanns Trainer viel Respekt. Er ist aber sicher, dass seine Abwehr dem Langenfelder Angriff den Zahn ziehen kann und richtet seinen Blick auf das Offensivspiel seiner eigenen Mannschaft: "Wir müssen vor allem Geduld haben und dürfen Langenfeld nicht überhastet zu den einfachen Toren durch Tempogegenstöße verhelfen."

Neusser kann seit langer Zeit auf seinen fast kompletten Kader zurückgreifen, auch Torhüter-Neuzugang Thomas Zimmermann ist spielberechtigt. Im Tor anfangen soll aber Markus Ordon, der zuletzt starke Spiele bot und den Langenfelds Trainer Kirchhoff aus seiner Zeit beim Mettmanner TV noch gut kennt.

Kirchhoff ist nicht ganz sorgenfrei in Bezug auf die Besetzung seiner Mannschaft: Torwart Tobias Handkes Einsatz ist fraglich, Matthias Herff, der beste Werfer, hat Schulterprobleme. Und Dennis Werkmeister musste in dieser Woche eine Grippe auskurieren.

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