Beim Turnier in Wülfrath freuten sich vor allem die Spieler des siegreichen FCW.

Die Mannschaft des 1. FC Wülfrath freut sich über den Gewinn der Niederbergischen Hallenmeisterschaft.
Die Mannschaft des 1. FC Wülfrath freut sich über den Gewinn der Niederbergischen Hallenmeisterschaft.

Die Mannschaft des 1. FC Wülfrath freut sich über den Gewinn der Niederbergischen Hallenmeisterschaft.

Simone Bahrmann

Die Mannschaft des 1. FC Wülfrath freut sich über den Gewinn der Niederbergischen Hallenmeisterschaft.

Wülfrath. Die 13. Auflage der Niederbergischen Hallenmeisterschaft war für alle Beteiligten ein Erfolg. "Alle hatten Spaß und niemand hat sich verletzt", sagte Michael Massenberg, Vorsitzender des 1. FC Wülfrath.

Dass der FCW nach dem Debakel im vergangenen Jahr dieses Mal das eigene Turnier gewinnen konnte, freut Massenberg natürlich besonders. "Der Sieg ist uns nicht zugeflogen. Halbfinale und Finale waren denkbar knapp, da war von einem Klassenunterschied nichts zu erkennen."

Ein Sonderlob erhielt FCW-Torwart Bastian Honnacker, der mit einigen guten Paraden großen Anteil am Turniererfolg hatte. "Er hat den Pokal für uns festgehalten", kommentierte Massenberg. Auch Trainer Frank Kurth war mit seiner Mannschaft zufrieden.

"Wir wollten das Turnier gewinnen und wussten nach der Vorrunde, dass wir es schaffen können." Wäre die Mannschaft bereits in der Vorrunde am Samstag gescheitert, hätte sie am Sonntag bei der Bewirtung der Zuschauer helfen müssen.

Starke Tönisheider scheitern erst am Ausrichter Wülfrath

Neben dem FCW, als Verbandsligist klassenhöchster Verein des Turniers, präsentierte sich besonders der Bezirksligist FC Tönisheide sehr stark. Bis zum Halbfinale gewann die Mannschaft bis auf ein Unentschieden alle Partien. Dann mussten sie sich dem FCW denkbar knapp mit 0:1 geschlagen geben.

"Im Spiel um Platz 3 war dann die Luft raus, aber ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden", sagte FCT-Trainer Martin Limberg. Tönisheide verlor auch das Spiel um Platz 3 gegen den SC Velbert (2:6). Auch Atatürk Mettmann, Türkspor Neviges und die Mettmanner Kickers schaften es in die Zwischenrunde, schieden dort aber aus.

Insgesamt war die Stimmung bei Spielern und Zuschauern sehr gut. So passten sich die Spieler der Halbfinalgegner Trabzonspor Heiligenhaus-Wuppertal und SC Velbert vor dem Anpfiff munter den Ball zu und versuchten, sich in kunstvollen Ballannahmen zu übertrumpfen.

Auch FCW-Spieler Bastian Altenkamp nutzte eine Spielpause nach dem Halbfinal-Sieg, um mit einem Spieler von Tönisheide zu flachsen.

Nach dem Finale tauschten Kurth und sein Gegenüber von Trabzonspor Freundlichkeiten aus. Als der Trainer von Trabzonspor nach einem Testspiel fragte, zeigte sich Kurth von der Idee angetan. Einen Termin gibt es aber noch nicht.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer