Unitas Haan hat schon das erste Duell mit Aufderhöhe deutlich gewonnen.

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Auf viele Tore von Monthy Kreisköther hofft Haan heute in Aufderhöhe. Archiv

Auf viele Tore von Monthy Kreisköther hofft Haan heute in Aufderhöhe. Archiv

Dirk Thomé

Auf viele Tore von Monthy Kreisköther hofft Haan heute in Aufderhöhe. Archiv

Haan/Ratingen. Eigentlich muss Jörg Müller, Trainer der Unitas Haan, wenig Angst vor dem kommenden Spieltag haben. Zwar hat der Handball-Verbandsligist (Gruppe 2) bereits fünf Punkte liegen gelassen, dabei zeigte er aber zumeist eine souveräne Leistung gegen potenzielle Außenseiter. Lediglich in den Spitzenspielen patzten die Haaner zweimal. Nun müssen sie zum TSV Aufderhöhe (heute, 18.30 Uhr, Uhlandstraße), bereits vor knapp vier Monaten wiesen sie die Solinger in ihre Schranken, am Ende gewannen die Haaner 28:21.

Müller-Schützlinge dürfen nicht mehr patzen

Nichtsdestotrotz wird Müller nicht müde, zu betonen, dass sein Team vor einer Herkulesaufgabe steht: „Aus eigener Kraft können wir nicht mehr aufsteigen. Wir dürfen in den kommenden Monaten nicht mehr patzen, das wird schon sehr schwer.“ Den Druck sollten seine Schützlinge verkraften können, dann würde einem weiteren Auswärtserfolg wohl nichts im Wege stehen.

„Wir wollen uns unter den besten vier Mannschaften der Liga halten. Das sollte möglich sein“, erklärte der Coach des TV Ratingen, Sven Esser, noch vor einigen Wochen – und es schien auch tatsächlich ein realistisches Unterfangen zu sein. Zwar ist für den Handball-Verbandsligisten noch alles drin, die Mission „Top Vier“ hat sich aber mittlerweile deutlich erschwert. Mit sechs Siegen und sieben Niederlagen rangieren die Ratinger derzeit auf dem achten Tabellenplatz mit vier Punkten Rückstand auf den Vierten. Die jüngste Negativserie sollte am Samstag gegen den Drittletzten der Liga, HC Wermelskirchen (18 Uhr, Europaring), tunlichst gestoppt werden. Dabei kann Esser etwas machen, was er seit geraumer Zeit nicht mehr tun konnte: Nachdem Daniel van den Berg seine Sperre auch abgesessen hat, wird der TVR mit der kompletten Mannschaft auflaufen können.

„Unsere Einstellung stimmte nicht. Da kamen einige Spieler wohl nicht mit dem Druck klar“, erklärte der Coach des Verbandsligisten TuS Lintorf, Lars Biermann, nach der bitteren Niederlage gegen den Aufsteiger SG Überruhr. Ohne den weiterhin verletzten Leistungsträger Philipp Hattig enttäuschte man gegen die Essener, der Rückstand auf den erhofften Aufstiegsplatz ist auf fünf Punkte angestiegen – die Ernüchterung war groß. Nun wartet am Samstag der Tabellenfünfte TV Ohligs (16.55 Uhr, OTV-Sporthalle) auf das Team von Coach Biermann, bei einer weiteren Pleite könnte man die Rückrunde als motivierten Schaulauf bezeichnen. Zudem könnten die Gastgeber bis auf einen Punkt an die Lintorfer herankommen, einen möglichen Absturz wird der TuS-Coach aber tunlichst verhindern wollen. Bereits in der Hinrunde haben die Ohligser gezeigt, dass sie keineswegs zu unterschätzen sind: Lintorf konnte sich nur mit einem Tor Unterschied durchsetzen.

2. DJK Unitas Haan (384:325/21:5), 3. TuS Lintorf (389:364/19:7), 4. TSV Aufderhöhe (360:353/16:10), 5. TV Ohligs 88 (341:337/16:10), 8. TV Ratingen (357:350/12:14), 12. HC Wermelskirchen (335:372/8:18)

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